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Das Pfitscher Schartl bei den Spronser Seen

Auf dem Weg von der Fraktion Hochmuth, einem Ortsteil des Kultur- und Tourismus-historischen bedeutsamen Dorf Tirol, zur Scharte bei den Spronser Seen. Nach einer nur knapp 2-stündigen, teils sehr aussichtsreichen Wanderung vorbei am Steinegghof und dem Gasthaus Mutkopf erreicht man ein Joch, das Pfitscher Schartl in 2.132 m Meereshöhe.
Zahlreiche verstreut platzierte Schalensteine, aber auch Felszeichnungen, Keramikbruch und Mauerreste künden von der Bedeutung dieses Passüberganges schon in der ausgehenden Bronzezeit, wahrscheinlich als Kultstätte. Direkt am Wegesrand reihen sich die Schalensteine aneinander. Ganz verschiedene Figuren sind zusätzlich zu den üblichen kleinen Gruben in die imposanten Steine gerieben worden.
Wer Lust hat, die faszinierende, äußerst wasserreiche Naturlandschaft hier auf der Spronser Seenplatte intensiver kennen zu lernen, der wandert vom Pfitscher Schartl noch etwa 1 Stunde weiter, über die Pfitscher Lacke bis hin zur Oberkaseralm. Hier, wo wir heute zur Rast bei Almbutter, geräuchertem Speck und Apfelstrudel in die Oberkaseralm einkehren, machten die Menschen schon in der Mittelsteinzeit Rast. Ein Ort mit Geschichte und Zukunft. (Bildnachweis: Seilbahn Hochmuth)