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Wintertraum im Naturhotel Südtirol

Ein Südtiroler Winter ist ohnehin etwas besonderes, weil auch zu dieser Jahreszeit die „Magie der Vielfalt“ einlädt.  Die zünftige Skigaudi ist natürlich das erklärte Ziel der meisten Winterurlauber in Südtirol. Aber es gibt auch jene, die vom Rummel gar nichts haben möchten und sich lieber ruhigeren Aktivitäten zuwenden.  Hierfür lässt sich aus unserer Sicht das Naturhotel Rogen in Spinges, oberhalb von Mühlbach, in der Nähe von Brixen empfehlen.
Wenige km von der Ausfahrt der Brennerautobahn Brixen/Pustertal entfernt, liegt auf einem sonnigen Hochplateau das Naturhotel Rogen.  Kenner wissen um die Ruhe und die Beschaulichkeit dieses Gebietes und nutzen diese idyllische Winterlandschaft vorwiegend zum Ausspannen. Das Hotel hat sich aber auch „Aktiv“ auf seine Fahnen geschrieben und tut auch einiges dafür, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Vor allem  die vom Hotel angebotenen Schneeschuhwanderungen sind ein besonderes Highlight: Gastgeber Ewald geht voraus und führt seine Gäste auf die eigene Alm. Auf 1.500 m Höhe ist immer tiefer Winter; für einige Stunden lässt sich der Alltag hinten anstellen.  in diesem Kurzvideo bekommen Sie etwas Einblick in das, was es sonst noch gibt, in diesem Hotel.  Wer sich dieses Natur-Abenteuer mal schenken möchte, der frage einfach im Naturhotel Südtirol unverbindlich an!

Schneeschuhwanderung bei Spinges

Den Winter in Südtirol  und seine Schönheiten erleben. 

Über knapp 16 Kilometer und 850 Höhenmeter führt die Schneeschuh-Wanderung vom Parkplatz Wetterkreuz bei Spinges hinauf in aussichtsreiche 2.117 Meter Höhe zum Stoanamandl. Zunächst geht es mit den Schneeschuhen 1,5 Kilometer auf dem gespurten Weg Nr. 9 entlang bis zum Abzweig Altes Karl. Hier beginnt der Steig, der nun immer weiter bergwärts führt.
Idyllische Almhütten und die Sommervillen des Malers Franz von Defregger säumen den Weg bis zu einem Bildstock, wo die Markierung 1A dem Schneeschuhwanderer immer den Bergkamm entlang den Weg zum Stoanamandl weist.

Wintergenuss auf Schneeschuhen
Wintergenuss auf Schneeschuhen

Als fantastischer Aussichtspunkt entlang der Route erweist sich die Anhöhe Altes Karl. Von hier bahnt sich der Wanderer über den Jöchlboden in nördlicher Richtung weiter seinen Weg zum Kreuz des Stoanamandl, um dort Innenzuhalten und den Fernblick zu genießen.
Beim Abstieg im Uhrzeigersinn, also immer nordwärts, lohnt sich eine Einkehr in die Anratterhütte, bevor es wiederum über den gespurten Wanderweg mit der Markierung Nr. 9 zum Ausgangspunkt Wetterkreuz zurückgeht.
In Spinges, dem beschaulichen Ort, oberhalb von Mühlbach, hat es sich auch das Naturhotel Rogen gemütlich gemacht und auch dort wird Schneeschuhwandern angeboten – vielleicht führt Sie Gastgeber Ewald Rogen genau diese Route! Hier im Naturhotel Südtirol anfragen!

Südtiroler Almabtrieb

Der Herbst in Südtirol hat spätestens dann begonnen, wenn bunt geschmückte Kuhherden die Almen verlassen: der alljährliche Almabtrieb von der hauseigenen „Walseralm“, gehört für die Familie Rogen vom Naturhotel Rogen in Südtirol mittlerweile fest zum Jahresprogramm des Hotels.  Interessant und erwähnenswert ist der Umstand, dass dieser Almabtrieb der Rogen’s von den Gästen des Hotels begleitet wird.  Es ist sogar so, dass gar einige gerade wegen dieses Almabtriebes ihren Urlaub in diese Zeit buchen.

Monika Rogen
Monika Rogen

Nach dem Aufstieg auf die Alm in Begleitung von Gastgeberin Monika Rogen, wurde zunächst kräftig vom „Brettl“ gegessen. Die meisten Produkte,  für diese geliebte „Holzhacker-Jause“ kommen vom eigenen Bauernhof, den die Familie Rogen unweit des Hotels in Spinges  führt.  Spinges ist ein kleiner beschaulicher Ort, oberhalb von Mühlbach, in der Nähe von Brixen, am Eingang des Pustertales.

 

Franz mit der Goasl
Franz mit der Goasl

Oswald, der Seniorchef des Hauses und Franz, einer der Wanderführer des Naturhotels,  sind Männer vom alten Schlag. Das beweisen sie auch, wenn sie in Überschallgeschwindigkeit von 1235 Kilometer pro Stunde die Schnur strecken, und es im Takt gewaltig knallen lässt. Der alten Tradition des „Goaslschnöllens“, welche zum Almabtrieb einfach dazugehört, liegen die einfachen Gesetze der Physik zugrunde. Es sind die letzten fünf Zentimeter an der Peitsche, welche nach einem harten Dreher, gekonnt links und rechts am Kopf vorbei, wieder in die Gerade gebracht werden müssen. Soweit die Theorie dieser alten Tradition. Nichtgeübte brauchen einige Versuche. Nach den ersten zaghaften Tönen, gelingt es meist sehr schnell, ein ordentliches „Peng“ aus dem vier Meter langen Seil zu holen, sehr zur Freude des tapferen Protagonisten, der durchaus eine geschwollene Lippe riskiert.

Früher wurde mit der „Goasl“ das Vieh angetrieben und gelenkt. Pferde und Ochsen vor dem Wagen oder Pflug erkannten genau, was die einzelnen, verschieden gehaltenen Klangfolgen zu bedeuten hatten. Hirten schützten ihre Herden mit der „Goasl“ vor Wölfen und Bären. Später wurde mit der „Goasl“ auch der Winter und die Kälte vertrieben und der neue Frühling geweckt.
Auf  der Alm der Rogen’s, der „Walseralm“ auf 1.500 m Höhe,   knallt es nicht nur zum Almabtrieb. Auch bei den geführten Gästewanderungen auf die Alm, ist dieser uralte Brauch, eine handfeste Einlage für einen authentischen Natururlaub, der im Naturhotel angeboten wird.
Um den Almabtrieb säumt sich immer ein kleines Volksfest. Für die gesamte Mannschaft gibt es einen erfreulichen Empfang mit kulinarischen Köstlichkeiten: Mus aus der Pfanne und feine Teigwaren, wie die „Minkelen“ und süße Krapfen mit Mohn- und Apfelfüllung. Hierfür hat Seniorchefin Helene wiederum ihre besten Rezepte ausgepackt. Natürlich wird auf die erfolgreich zu Ende gehende Almsaison angestoßen. Gefeiert wird deswegen, weil die Almsaison die Tiere und die Familie gesund durchs Jahr gekommen sind.

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Die Muspfanne
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Zurück vom Sommerurlaub auf der Alm
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Der Namen des Besitzers auf der Kuhglocke
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Franz, einer unserer Wanderbegleiter liebt die Tiere und die Natur über alles – deswegen natürlich auch beim Almabtrieb dabei
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Gastgeberin Monika Rogen
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„Zwischenablage“ für den Almgruß. Franz schenkt ihn stets seiner Frau
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„Die „Minkelen“ ein feines Gebäck aus Großmutters Rezeptesammlung, von Helene zubereitet.
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Krapfen mit den feinsten Füllungen
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alles gut gegangen – „Gerätschaft“ wird eingesammelt.

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Spinges und die ladinische Kämpferin Katharina Lanz


Zwischen dem ladinischen Gadertal und der kleinen Gemeinde Spinges auf dem sonnigen Hochplateau zwischen dem Eisacktal und dem Pustertal besteht trotz der doch recht beträchtlichen, räumlichen Entfernung eine enge Verbindung, die weit in die bewegte Geschichte Südtirols zurückreicht.
Entstanden ist diese Verbindung durch eine kämpferische Frau mit dem Namen Caterina Lanz. Ganz spontan soll sich die gebürtige St. Vigilerin, die auf der Suche nach Arbeit in das beschauliche Spinges gekommen war, am 02. April 1797 mitten in das Schlachtgetümmel zwischen den Franzosen und den Tirolern gestürzt haben. Bis heute wird die Gadertalerin in ihrer Heimat und in Spinges oberhalb der Schlucht, durch die die Rienz braust und gischtet, im gleichen Atemzug wie die männlichen Helden des Tiroler Freiheitskampfes genannt.
An der Friedhofsmauer von Spinges, die Schauplatz der Kampfszenen war, erinnert eine Tafel an das Geschehene, ein Glasfenster der Spingser Kirche zeigt Katharina Lanz im Kampf, eine Schule im nahen Mühlbach trägt ihren Namen und im Museum Ladin in St. Martin in Thurn ist ihr und ihrer Geschichte ein Raum gewidmet.

 

 

Natururlaub Südtirol – Kräutergenuss in Spinges

Spinges in der Gemeinde Mühlbach am Eingang ins Pustertal, auf 1.100 Meter über Normalnull, kommt der Frühling vielleicht etwas später als in den Südtiroler Tälern, dafür ist er aber nicht weniger prächtig. Im Gegenteil; wer die Apfelblüte auf dem Apfelhochplateau Natz-Schabs bereits genossen hat, der erlebt den Frühling rund um Spinges als eine Art zweiten Frühling, ein Aufatmen nach dem Winter, als die Vorfreude auf warme Sommertage in klarer Bergluft.
Wunderbar mild, voller feiner Blütendüfte und reich an gesunden Schätzen aus der Bergflora lädt das sonnige Spinges Sie  zu Natur-Genuss-Erlebnissen ein. Und eben weil das so ist, feiert man im Naturhotel Rogen das Erwachen der Natur auch ganz zünftig mit unseren Wildkräuterwochen. sehen, riechen, fühlen und schmecken wir die besonderen Eigenschaften der Wildkräuter und Gemüse, die rund um uns auf den ausgedehnten Wiesen, an Waldrändern und in den Bauerngärten gedeihen. Löwenzahnsalat, Bärlauch-Gnocchi und Brennnesselsüppchen – was köstlich klingt, das ist es auch und nicht nur das: Saisonal, gesund und geschmacksintensiv sind die Gerichte, die aus den aromatischen Zutaten kreiert werden, die nur der Bergfrühling mit sich bringt, weit mehr als nur ein Genuss für den Gaumen. Heimische Wildkräuter in ihrem Variantenreichtum verwöhnen auch all unsere anderen Sinne.  Und wenn Sie dann mit wachem Auge auf Wanderschaft gehen, dann werden Sie so manche Köstlichkeit, die Ihnen die ¾ Naturpension im Hotel Rogen auf Ihren Tellern beschert hat, links und rechts des Weges wiederfinden. Genießen Sie die Vielfalt der Südtiroler Wildkräuter und lassen Sie sich vom Geschmack des Frühlings verwöhnen.
Infos im Naturhotel Südtirol