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Archäologische Schätze am Ritten entdecken


Endlos scheinende Wanderwege, gepflegte Skipisten, hochgelegene Apfelplantagen, die Rittner Schmalspurbahn, das Bienenmusuem, die Wallfahrtskirche Maria Saal und natürlich die faszinierenden Rittner Erdpyramiden – das sonnige Rittner Hochplateau hat wohl ebenso viele Schätze zu bieten, wie es Einwohner zählt.
Darunter auch verborgene Schätze, die zeigen, dass auf dem Ritten schon lange vor unserer ereignisreichen Zeit Menschen ihre Spuren hinterlassen haben.
Ganz entspannt diesen Spuren folgen können Sie bei einem Spaziergang vom Parkplatz am Wolfsgrubener See zum knapp 50 Meter höher gelegenen Mitterstieler See in 1.234 m Meereshöhe. In der Bronze- und Eisenzeit gab es hier ein Wasserheiligtum mit Opferplatz auf einem Hügel am südlichen See-Ende. Wer es etwas sportlicher mag und bei der archäologischen Reise auch ein wenig Höhenluft schnuppern möchte, der lässt sich von der Umlaufbahn am Berghotel Zum Zirm in Pemmern hinauf zur Schwarzseespitze gondeln und erwandert auf dem Weg zum Unterhorn und auf Weg Nr. 2a und 2 weiter auf den 2.260 m hohen Gipfel des Rittner Horns. Gleich zu Beginn der knapp 3 ½ stündigen Runde, bei den kleinen Seen nahe der Schwarzseespitze, wurden Feuersteinspitzen gefunden, und auch bei einer Anhöhe nahe des Gasthof Unterhorn und weiter entlang des heutigen Panorama-Rundwanderweges finden sich immer wieder Überreste steinzeitlichen Lebens. Hier also begann, was heute einer der Bozner Seligkeiten ist: das Leben auf dem Ritten.
Hotel am Ritten