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Wintertraum im Naturhotel Südtirol

Ein Südtiroler Winter ist ohnehin etwas besonderes, weil auch zu dieser Jahreszeit die „Magie der Vielfalt“ einlädt.  Die zünftige Skigaudi ist natürlich das erklärte Ziel der meisten Winterurlauber in Südtirol. Aber es gibt auch jene, die vom Rummel gar nichts haben möchten und sich lieber ruhigeren Aktivitäten zuwenden.  Hierfür lässt sich aus unserer Sicht das Naturhotel Rogen in Spinges, oberhalb von Mühlbach, in der Nähe von Brixen empfehlen.
Wenige km von der Ausfahrt der Brennerautobahn Brixen/Pustertal entfernt, liegt auf einem sonnigen Hochplateau das Naturhotel Rogen.  Kenner wissen um die Ruhe und die Beschaulichkeit dieses Gebietes und nutzen diese idyllische Winterlandschaft vorwiegend zum Ausspannen. Das Hotel hat sich aber auch „Aktiv“ auf seine Fahnen geschrieben und tut auch einiges dafür, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Vor allem  die vom Hotel angebotenen Schneeschuhwanderungen sind ein besonderes Highlight: Gastgeber Ewald geht voraus und führt seine Gäste auf die eigene Alm. Auf 1.500 m Höhe ist immer tiefer Winter; für einige Stunden lässt sich der Alltag hinten anstellen.  in diesem Kurzvideo bekommen Sie etwas Einblick in das, was es sonst noch gibt, in diesem Hotel.  Wer sich dieses Natur-Abenteuer mal schenken möchte, der frage einfach im Naturhotel Südtirol unverbindlich an!

Südtiroler Almabtrieb

Der Herbst in Südtirol hat spätestens dann begonnen, wenn bunt geschmückte Kuhherden die Almen verlassen: der alljährliche Almabtrieb von der hauseigenen „Walseralm“, gehört für die Familie Rogen vom Naturhotel Rogen in Südtirol mittlerweile fest zum Jahresprogramm des Hotels.  Interessant und erwähnenswert ist der Umstand, dass dieser Almabtrieb der Rogen’s von den Gästen des Hotels begleitet wird.  Es ist sogar so, dass gar einige gerade wegen dieses Almabtriebes ihren Urlaub in diese Zeit buchen.

Monika Rogen
Monika Rogen

Nach dem Aufstieg auf die Alm in Begleitung von Gastgeberin Monika Rogen, wurde zunächst kräftig vom „Brettl“ gegessen. Die meisten Produkte,  für diese geliebte „Holzhacker-Jause“ kommen vom eigenen Bauernhof, den die Familie Rogen unweit des Hotels in Spinges  führt.  Spinges ist ein kleiner beschaulicher Ort, oberhalb von Mühlbach, in der Nähe von Brixen, am Eingang des Pustertales.

 

Franz mit der Goasl
Franz mit der Goasl

Oswald, der Seniorchef des Hauses und Franz, einer der Wanderführer des Naturhotels,  sind Männer vom alten Schlag. Das beweisen sie auch, wenn sie in Überschallgeschwindigkeit von 1235 Kilometer pro Stunde die Schnur strecken, und es im Takt gewaltig knallen lässt. Der alten Tradition des „Goaslschnöllens“, welche zum Almabtrieb einfach dazugehört, liegen die einfachen Gesetze der Physik zugrunde. Es sind die letzten fünf Zentimeter an der Peitsche, welche nach einem harten Dreher, gekonnt links und rechts am Kopf vorbei, wieder in die Gerade gebracht werden müssen. Soweit die Theorie dieser alten Tradition. Nichtgeübte brauchen einige Versuche. Nach den ersten zaghaften Tönen, gelingt es meist sehr schnell, ein ordentliches „Peng“ aus dem vier Meter langen Seil zu holen, sehr zur Freude des tapferen Protagonisten, der durchaus eine geschwollene Lippe riskiert.

Früher wurde mit der „Goasl“ das Vieh angetrieben und gelenkt. Pferde und Ochsen vor dem Wagen oder Pflug erkannten genau, was die einzelnen, verschieden gehaltenen Klangfolgen zu bedeuten hatten. Hirten schützten ihre Herden mit der „Goasl“ vor Wölfen und Bären. Später wurde mit der „Goasl“ auch der Winter und die Kälte vertrieben und der neue Frühling geweckt.
Auf  der Alm der Rogen’s, der „Walseralm“ auf 1.500 m Höhe,   knallt es nicht nur zum Almabtrieb. Auch bei den geführten Gästewanderungen auf die Alm, ist dieser uralte Brauch, eine handfeste Einlage für einen authentischen Natururlaub, der im Naturhotel angeboten wird.
Um den Almabtrieb säumt sich immer ein kleines Volksfest. Für die gesamte Mannschaft gibt es einen erfreulichen Empfang mit kulinarischen Köstlichkeiten: Mus aus der Pfanne und feine Teigwaren, wie die „Minkelen“ und süße Krapfen mit Mohn- und Apfelfüllung. Hierfür hat Seniorchefin Helene wiederum ihre besten Rezepte ausgepackt. Natürlich wird auf die erfolgreich zu Ende gehende Almsaison angestoßen. Gefeiert wird deswegen, weil die Almsaison die Tiere und die Familie gesund durchs Jahr gekommen sind.

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Die Muspfanne
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Zurück vom Sommerurlaub auf der Alm
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Der Namen des Besitzers auf der Kuhglocke
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Franz, einer unserer Wanderbegleiter liebt die Tiere und die Natur über alles – deswegen natürlich auch beim Almabtrieb dabei
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Gastgeberin Monika Rogen
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„Zwischenablage“ für den Almgruß. Franz schenkt ihn stets seiner Frau
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„Die „Minkelen“ ein feines Gebäck aus Großmutters Rezeptesammlung, von Helene zubereitet.
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Krapfen mit den feinsten Füllungen
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alles gut gegangen – „Gerätschaft“ wird eingesammelt.

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Südtirol, ein Land der Burgen


Seit Oswald von Wolkenstein viel bereist und viel besungen: die Burgen, Schlösser und Ansitze Südtirols. Wehrhafte Burganlagen, trutzige Festungen, imposante Schlösser und herrschaftliche Ansitze sind im Alpenland Südtirol beinahe so zahlreich wie die hochaufragenden Gipfel, die sie bewachen.
Kein Wunder, ist das Land zwischen Alpen und Dolomiten, zwischen dem Norden und dem Süden doch seit vorrömischer Zeit besiedelt und seit Jahrhunderten Schauplatz von Handel, Politik und  Machtkämpfen. Die rund 800 architektonischen Zeitzeugen der wechselhaften Geschichte des Landes stammen aus den verschiedensten Epochen. Bereist man Südtirol von Nord nach Süd so begegnet einem bereits kurz hinter dem Brenner eine der neueren, mächtigen Wehranlagen, die Franzensfeste. Erbaut erst ab 1833 und in den letzten Jahren aufwendig saniert, wird sie heute vornehmlich für Ausstellungen genutzt. Auch im Schloss Welsperg nahe Taisten, der ältesten Pustertaler Burg, im Schloss Prösels bei Völs am Schlern und im Schloss Rechtenthal in Tramin finden heute Konzerte, Schulungen und allerlei andere Veranstaltungen statt. In vielen Burganlagen aber sind Museen untergebracht. So hat im Ciastel de Tor in St. Martin in Thurn das Museum Ladin seine Heimat gefunden, die markante Trostburg, die sich bei Waidbruck über das Eisacktal erhebt, ist das zu Hause des Südtiroler Burgenmuseums, im Schloss Bruneck, auf Schloss Sigmundskron bei Bozen und im Schloss Juval am Eingang des Vinschgau residieren die Messner Mountain Museen und im Schloss Trauttmansdorff, der einstigen Sissi-Residenz in Meran, hat das Touriseum, das Südtiroler Tourismusmuseum Stellung bezogen. Südtirols bekannteste Schlossanlagen aber dürften – neben Schloss Trauttmansdorff – wohl Schloss Tirol mit seiner Ausstellung zur Geschichte des Landes Tirol und der Greifvogelflugschau, die Churburg bei Schluderns, zu deren Füßen alljährlich die Südtiroler Ritterspiele stattfinden und Schloss Runkelstein in Bozen, die Bilderburg von Südtirol mit ihrem Freskenzyklus, sein. Weitere wichtige Zeugnisse der frühen Freskenmalerei finden sich zum Beispiel im Schloss Rodenegg bei Mühlbach am Übergang vom Eisacktal ins Pustertal und in der Kapelle der Burg Hocheppan oberhalb von Missian in der Feriengemeinde Eppan an der Südtiroler Weinstraße.
Die Liste der Burgen, Schlösser und Ansitze, die Tür und Tor für Einheimische und Gäste öffnen, ließe sich beliebig verlängern. Besser als davon zu lesen ist aber, sich Südtirols Kulturgütern selbst einmal einen Besuch abzustatten.

 

Winterurlaub im Skigebiet Gitschberg Jochtal


Gemeinsam für noch mehr Wintersporterlebnis in Südtirol. Seit der Skisaison 2011/2012 sind die beiden kleinen Skigebiete Gitschberg, Meransen und Jochtal, Vals durch zwei Achterkabinenbahnen miteinander verbunden. So sind die Stärken zweier ganz verschiedener Skiregionen auf einer Höhe zwischen 1.400 und 2.500 Höhenmetern geschickt vereint; bietet doch das Skigebiet Gitschberg mit seinen breiten, aussichtsreichen Pisten Anfängern und Geübten gleichermaßen Attraktionen, während das Skigebiet Jochtal durch ideale Bedingungen fürs Carving punktet. Was das Skigebiet Gitschberg Jochtal noch auszeichnet? Nun ja, zum einen wäre da die große Zahl bewirtschafteter Hütten und Almen – nicht umsonst befinden wir uns hier rund um Mühlbach in der größten zusammenhängenden Almenregion von Südtirol – zum anderen überzeugen 16 Aufstiegsanlagen, 2 Funparks für Snowboarder, 3 Rodelbahnen, zahlreiche Langlaufloipen und gepflegte Winterwanderwege für Schneeschuhwanderer, der durchdachte Skibusdienst und jede Menge Veranstaltungen und Angebote vom Familienskipass bis zum Tanz der Vampire. Und – nicht zu vergessen – der fantastische Rundumblick auf über 500 Berggipfel.

Mittendrin in diesem Wintersportparadies liegt die gemütliche Südtirol Pension Wiesenhof. Mit familiärer Atmosphäre, wohligen Zimmern und herrlich abwechslungsreicher Küche sorgt Gastgeber Markus Hofer mit seiner Familie dafür, dass der Winterurlaub in Vals auch abseits der Pisten zu einem wahrhaft unvergesslichen Erlebnis wird.

Mit seinen 44 Pistenkilometern ist das Skigebiet Gitschberg Jochtal natürlich noch immer bei Weitem nicht das Größte, mit Sicherheit aber eines der genussreichsten und familienfreundlichsten Skigebiete Südtirols. Ersteres probieren Skifahrer, Carving-Fans, Langläufer und Tourengeher am besten selbst aus. Zweiteres bekommen Familien sogar schriftlich: Hat doch der ADAC Skigebiete Test Gitschberg Jochtal auf Platz 4 der Top-Skigebiete gewählt und der Skiregion zwischen Eisacktal und Pustertal ihre besonders familienfreundliche Ausstattung bescheinigt. Nicht weniger als 3 Kinderparks mit Ganztagesbetreuung und 2 Skischulen mit dem Prädikat familienfreundlich sorgen dafür, dass Große und Kleine sicher und voller Spaß über die Pisten fegen. Und wer eben im Skigebiet Gitschberg Jochtal seinen Winterurlaub verbringen möchte, dem empfehle ich die 3 Sterne Unterkunft DER WIESENHOF in Vals.

 

Natururlaub Südtirol – Kräutergenuss in Spinges

Spinges in der Gemeinde Mühlbach am Eingang ins Pustertal, auf 1.100 Meter über Normalnull, kommt der Frühling vielleicht etwas später als in den Südtiroler Tälern, dafür ist er aber nicht weniger prächtig. Im Gegenteil; wer die Apfelblüte auf dem Apfelhochplateau Natz-Schabs bereits genossen hat, der erlebt den Frühling rund um Spinges als eine Art zweiten Frühling, ein Aufatmen nach dem Winter, als die Vorfreude auf warme Sommertage in klarer Bergluft.
Wunderbar mild, voller feiner Blütendüfte und reich an gesunden Schätzen aus der Bergflora lädt das sonnige Spinges Sie  zu Natur-Genuss-Erlebnissen ein. Und eben weil das so ist, feiert man im Naturhotel Rogen das Erwachen der Natur auch ganz zünftig mit unseren Wildkräuterwochen. sehen, riechen, fühlen und schmecken wir die besonderen Eigenschaften der Wildkräuter und Gemüse, die rund um uns auf den ausgedehnten Wiesen, an Waldrändern und in den Bauerngärten gedeihen. Löwenzahnsalat, Bärlauch-Gnocchi und Brennnesselsüppchen – was köstlich klingt, das ist es auch und nicht nur das: Saisonal, gesund und geschmacksintensiv sind die Gerichte, die aus den aromatischen Zutaten kreiert werden, die nur der Bergfrühling mit sich bringt, weit mehr als nur ein Genuss für den Gaumen. Heimische Wildkräuter in ihrem Variantenreichtum verwöhnen auch all unsere anderen Sinne.  Und wenn Sie dann mit wachem Auge auf Wanderschaft gehen, dann werden Sie so manche Köstlichkeit, die Ihnen die ¾ Naturpension im Hotel Rogen auf Ihren Tellern beschert hat, links und rechts des Weges wiederfinden. Genießen Sie die Vielfalt der Südtiroler Wildkräuter und lassen Sie sich vom Geschmack des Frühlings verwöhnen.
Infos im Naturhotel Südtirol