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Martell zum Anfassen: Der Waldbergbauer Weg

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Einblicke in das Leben im Naturpark Stilfserjoch bieten gleich 5 Naturparkhäuser. Nach dem Besuch eines dieser liebevoll ausgestalteten, lebendigen Museen gibt es nichts Schöneres als draußen in der Natur die drinnen begonnene Entdeckungsreise fortzusetzen. Zum Beispiel auf dem Waldbergbauer Weg in Martell. Hautnah erleben Sie hier oberhalb von Martell Dorf unter freiem Himmel Traditionen, Produkte und Naturlandschaft des Martelltals, das Sie nicht nur wegen der köstlichen Erdbeeren, die hier bis in eine Höhe von 1.800 Metern gedeihen, unbedingt mehr als einmal besuchen sollten.
Entlang des knapp 8 Kilometer langen Rundweges vermitteln 7 Stationen Wissenswertes zum Waldberg und seinen Besonderheiten vom Kalkofen über die Zirben, die Bären und den Park bis hin zum Kaandlwool, der das ganze Jahr über Wasser führt. Die 3-stündige Rundwanderung überwindet 400 Höhenmeter und lebt vor allem auch von den Landwirten, die den Weg pflegen und Wanderern auf ihrem Land und in ihren hochgelegenen Höfen Einkehr und Einblick bieten.
Im Hofmuseum am Niederhof zum Beispiel, beim Schaubacken am Oberhof und am Bauernhof Greit oder bei der Hofmühle mit Streichelzoo beim Berggasthof Stallwies genießen Sie neben echten Mitmacherlebnisse auch all die köstlichen Produkte, die Südtirols Bauern auf ihren Höfen erzeugen. Parkplätze finden Sie in Martell Dorf oder direkt am Niederhof, am Greithof und beim Gasthof Stallwies.

Hotel im Vinschgau feiert die Erdbeere


Der Vinschgau mit seinen fruchtigen Böden, auf denen quadratkilometerweit Äpfel angebaut werden, ist eine Landschaft der Gegensätze. Wie das ostalpine „Dreigestirn“ das Landschaftsbild des Suldentals prägt, so sind es im Martelltal, ebenfalls ein Seitental des Vinschgaus, auf dem südexponierten Talhang der Anbau der within bekannten und geliebten Marteller Erdbeeren.   „Wenn am Berg die Erdbeeren reifen, soll man nicht in die Ferne schweifen.“ So oder ähnlich sollte eigentlich eine Bauernregel lauten und auch, wenn es die so natürlich noch nicht wirklich gibt, so müsste man sie eigentlich erfinden, denn die Zeit, in der im Martelltal im Südtiroler Vinschgau die feinen, Vitamin-C-reichen, frechen Früchtchen reifen, sollte wirklich niemand verpassen.
Es sind natürlich auch die zahlreichen Gäste, welche den Vinschgau lieben und schätzen gelernt haben, welche so manche Initiative rund um die Erdbeere in den Hotels im Vinschgau gerne annehmen. Das Hotel Bauhof in Kastelbell, nur 20 km von Meran entfernt, lässt sich ebenfalls einen Tag lang in besonderer Weise von der Erdbeere verführen.
Am 29. Juli wird dort der diesjährige „Erdbeertag“ gefeiert: es wird  köstliche und hausgemachte Erdbeermarmelade auf selbstgebackenem Brot zum Frühstück genossen; Es werden verschiedene Sorten an Erdbeeren verkostet; das Menü am Abend wird von Erdbeergerichten begleitet sein und es wird uns auch die Erdbeerkönigin, Frau Jasmin Perkmann im Hotel anwesend sein und den Abend zusammen mit den Hausgästen des Hotels verbringen.

zum Hotel Vinschgau!

 

 

 

Der Vinschgau

Seilbahn von Latsch auf St. Martin im Kofel
Seilbahn von Latsch auf St. Martin im Kofel

Tief im Westen des Alpenlandes Südtirol liegt, reich an Naturschätzen und mit einem vielfältigen Aktivangebot ausgestattet, die Ferienregion Vinschgau. Eines der wohl bekanntesten Bilder Südtirols stammt aus dem Vinschgau, liegt doch am westlichen Ende, an der Grenze zum Nachbarland Österreich, der Reschenpass mit dem Reschensee aus dem noch der Kirchturm des Dorfes Alt-Graun aufragt, das hier vor der Flutung im Jahr 1950 gelegen hat.
Der 6 Kilometer lange Stausee ist heute ein beliebtes Revier für Kit-Surfer und andere Wassersportler. Hier nahe dem Reschenpass entspringt auch die Etsch, die ihr Wasser nach einer rund 415 Kilometer langen Reise nahe Venedig in die Adria ergießt. Überhaupt ist der Vinschgau recht wasserreich. Neben dem Reschensee ist besonders der nahe Haidersee bei Wassersportlern beliebt. Und in den zahlreichen kleineren Tälern, die in das Obere Etschtal münden liegen klare, stille Seen zwischen hochaufragenden Gipfeln verborgen.
Rechts der Etsch reihen sich das Rojental, das Schlinigtal mit der Uina-Schlucht und das Suldental aneinander, gefolgt vom stillen Martelltal, das vor allem für den Anbau von Beeren bekannt geworden ist, und dem Laasertal, in dem der weithin bekannte Laaser Marmor abgebaut wird.
Wanderer und Langläufer schätzen vor allem auch das links des Flusslaufes gelegene Langtauferer Tal. Weniger bekannt sind hingegen das Planeil-, das Matscher und das Schlandraun Tal. Rund um den Vernagt Stausee und die Gletscher im Schnalstal sind die Wanderer ebenso zu Hause wie im Naturpark Texelgruppe und dem Nationalpark Stilfserjoch.  Doch damit nicht genug: Der Vinschgau ist auch das Drei-Länder-Eck Südtirols: Über den Reschenpass gelangt man nach Österreich, über Glurns, die kleinste Stadt Südtirols, erreicht man das schweizerische Val Müstair und vom Stilfserjoch aus führt der Weg in die italienische Lombardei. Zu den weiteren Besonderheiten des Vinschgau zählen neben dem Marmor, dem Reschensee und der Uina Schlucht vor allem die beiden Naturparks, der Ortler – mit 3.905 m Südtirols höchster Berg -, der Stundenwanderweg vom Kloster Marienberg bei Burgeis bis zum Kloster St. Johann in der Schweiz und der Obstanbau, gedeihen doch an den sonnigen Hängen alle Obstsorten von der Marille über den Apfel und die Erdbeere bis hin zur Palabirne besonders gut.
Unterkunftsempfehlung: Hotel im Vinschgau