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Ecopassion – Der Hanf in Südtirol

Auch in Südtirol wurde bis zum generellen Verbot des Hanfes als Rauschmittel Mitte des 20. Jahrhunderts Nutzhanf zur Herstellung von Bekleidung oder Seilen angebaut.
Nutzhanf enthält weniger als 0,2% des Rauschmittels THC. Zwei mutige Pioniere haben den Wert dieser vielseitigen Pflanze wiedererkannt und bauen seit wenigen Jahren wieder ganz legal Hanf in Südtirol an. In Percha. Im Pustertal. Dabei können alle Teile der einjährigen Pflanzen weiterverarbeitet werden. Die Saat wird im Mai ausgebracht und bereits ab dem 90. Tag nach der Aussaat kann etappenweise von der Blüte bis um Stängel geerntet werden. Inzwischen haben die Hanfpioniere Christoph Kirchler und Alexander Erlacher die Firma Ecopassion gegründet. Ihre Produktpalette an Hanfspezialitäten wächst beinahe täglich. Das besondere an Hanf ist sein Nährstoffreichtum. Das ausgewogene, dem menschlichen Organismus ähnliche Verhältnis der ungesättigten Fettsäuren Linolsäure und Alpha-Linolsäure, der hohe Anteil an essentiellen Aminosäuren und die vielen Spurenelemente, Vitamine und Ballaststoffe machen Hanfsamen und Hanföle nicht nur zu wohlschmeckenden Lebensmitteln, sondern vor allem zu Nahrungsmitteln, deren gesundheitsfördernder Aspekt nicht zu verachten ist.
Doch nicht nur in der Ernährung wirkt Hanf wahre Wunder. Auch als Dämmstoff und in der Kosmetik sind die Einsatzgebiete der traditionellen Nutzpflanze so vielseitig wie die kaum eines anderen Rohstoffes.
Ecopassion arbeitet zum Beispiel am Ziegel aus Hanf, baut Iglus aus Hanf und hat sich zum Ziel gesetzt, eine Allianz zu bilden, um den Wert des Hanfes für den Menschen, die Landwirtschaft und die Wirtschaft zu kommunizieren und weiterzutragen.
Mehr Informationen und die breite Produktpalette finden Sie unter www.ecopassion.it
Hanf in Südtirol