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Südtiroler Apfelfest

Der Südtiroler Apfel, neben dem Südtiroler Wein das wohl meist exportierte Südtiroler Produkt, ist eine rundum gute Sache. Von säuerlich-frisch bis mehlig-süß ist dieses vielgepriesene Vitaminwunder eine echte Köstlichkeit. Und darüber hinaus von einer schier grenzenlosen Vielseitigkeit. Ob frisch vom Baum, als Mus, im Apfelstrudel, in der Tarte, als Blütenhonig, Marmelade, getrocknet, im Apfelbrot oder als Beilage zum deftigen Bierfleisch, als Saft, zum Ziegenkäse oder im Salat – wo immer der Apfel landet, er schmeckt.
Ein Grund mehr, das hin und wieder zünftig zu feiern. Und wo sollte das besser möglich sein, als auf dem Apfelhochplateau Natz-Schabs nahe der Bischofsstadt Brixen und inmitten des an Kulturschätzen reichen Eisacktales.
Alles hier in den Feriendörfern Natz, Schabs, Raas, Aicha und Viumes steht ganz im Zeichen des Südtiroler Apfels. Apfelwege, Blütenwanderungen, Apfel-Verkostungen, viele traditionelle und noch mehr kreative Apfelrezepte, Erntefeste und Genussangebote. Höhepunkt des Apfeljahres ist die Apfelwoche, die alljährlich in der ersten Oktoberwoche stattfindet.
Das abwechslungsreiche Programm an Führungen, Vorträgen, Workshops wird im wahrsten Sinne des Wortes gekrönt vom Apfelfest und der Wahl der neuen Apfelkönigin.

Südtiroler Kastanienbier

Von Völlan über die Mittelgebirgsterrassen hinunter nach Lana und weiter bis nach Barbian und Klausen im südlichen Eisacktal haben die Südtiroler Keschtn, die herrlich aromatischen Esskastanien, eine lange Tradition.
Dabei zeigt sich die köstliche Frucht in vielen schmackhaften Varianten. Von der gerösteten Version beim traditionellen Törggelemenü über die Kastaniensuppe bis hin zur Kastanientorte – die Kastanie überzeugt nicht nur mit einem hohen Gehalt an hochwertigem Eiweiß, Mineralstoffen, Vitamin B, C und E, sondern auch durch ihre Vielseitigkeit in Küche und Keller. Einst als Kastanienbrot das Grundnahrungsmittel der armen Bevölkerungsschichten macht die Esskastanie heute auch in der gehobenen Küche und sogar flüssig eine überaus gute Figur.
Im Gasslbräu, der Wirthausbrauerei in der Künstlerstadt Klausen, zum Beispiel, wird aus dem heimischen Kastanienmehl das mild-würzige, sehr aromatische Kastanienbier gebraut. Ein besonderer Genuss aus einem ganz besonderen Südtiroler Produkt.

Gasslbräu on Klausen
Gasslbräu on Klausen

 

Südtiroler Weinwoche

Zu Tisch im Naturhotel Rogen in Südtirol
Zu Tisch im Naturhotel Rogen in Südtirol

Im aktuellen Prospekt des Naturhotel Rogen in Südtirol  lesen wir: „Alles dreht sich um den Wein im Naturhotel – denn er schmeckt nicht nur, sondern macht auch schön“. Nun denn, das wären schon mal zwei Gründe um öfters eine spezielle Weinwoche mit verschiedenen Verkostungen herzhafter Weine und edler Destillate zu veranstalten.

Was uns in diesem Zusammenhang wichtig erscheint, ist der Umstand, dass das Eisacktal in puncto Wein gar keine bescheidenen Ambitionen zu haben braucht. Im Gegenteil: Das Eisacktal ist ein wahres Paradies für Genießendes edlen Rebensaftes. Das nördlichste Weinanbaugebiet Italiens ist vor allem wegen seiner charaktervollen Weißweine bekannt geworden. Hier kommt es zu den der Traube guttuendem Wechselspiel zwischen warmen Tagen, kühlen Nächten, wenig regen, relativ viel Wind. Auf den kargen Steilhängen links und rechts des Eisacks gibt es zudem die für das Wachstum idealen Urgesteinsböden mit Glimmerschiefer und Quarzphyllit.
Die Namen der im Eisacktal wachsenden Weine, welche sich durch ihrem eleganten Körper, ihrem fruchtigen subtilen Aroma und der mineralischen Note auszeichnen und dafür laufend internationale Auszeichnungen holen, sind in der internationalen Szene keine unbekannten: Kerner, Sylvaner, Müller Thurgau, Gewürztraminer, Veltliner und Riesling – aber es sind eben die Eisacktaler Weißweine.
Was wir neben den idealen Anbauvoraussetzungen und dem hervorragendem Klima nicht hinten anstellen wollen, ist die Kreativität der Eisacktaler Winzer. Diese sind sehr experimentierfreudig und setzen Qualität vor Quantität als ihr oberstes Credo. Die einst arg belächelten Biobauern, wie Christian Kerschbaumer vom Garliderhof in Feldthurns, Josef Unterfrauner vom Zöhlhof bei Brixen oder Norbert Kerschbaumer vom Radoarhof in Feldthurns werden heute bewundert.
Auch das Kloster Neustift und ihre Stiftskellerei – eine der angesehensten Weinproduzenten im Eisacktal, begann bereits im Jahre 2010 einen Weißwein ohne Zusatz von Schwefel zu kreieren.

Es ist einfach viel los um den Wein, im Eisacktal, um es bescheiden auszudrücken. Und so hat man es sich im Naturhotel Rogen in Südtirol  neben einem entsprechend gediegenem Weinangebot, welche die große Vielfalt Südtirols repräsentiert , zur Aufgabe gemacht,  einmal im Jahr, eine ganze Woche, dem Wein  besondere Zuwendung zu schenken.
Die Weinwoche im Naturhotel Rogen, war auch dieses Jahr ein voller Erfolg. Die Gastgeber Monika und Ewald Rogen freuen sich über das jährlich wachsende Interesse für das Thema Wein.

Vom Naturhotel Rogen stammen auch die Bilder in diesem Beitrag, welche uns ein klein wenig Einblick in das wunderbare Weinbaugebiet des Eisacktals schenken.

 

Südtirols Städte – Von Nord nach Süd


Durchquert man Südtirol von Nord nach Süd wie es schon vor Jahrhunderten die Handelsreisenden auf ihrem Weg in die italienischen Handelsstädte taten, so ist die erste der 8 Südtiroler Städte, die man erreicht, das mittelalterlich-elegante Sterzing. Deutlich spürt der Gast bei seinem Bummel durch die Stadtgasse zum markanten Zwölferturm den Einfluss der Fugger und anderer altadliger Familien. Herrschaftliche Bürgerhäuser – vielfach auf das 15. Jahrhundert zurückgehend – verraten, dass Sterzing nicht nur durch den Handel, sondern auch durch den Silberbergbau zu Wohlstand kam.
Knapp 50 Kilometer weiter im Süden, am Fuße der Plose, liegt die Bischofstadt Brixen. Zeugnis ihrer Bedeutung legen die Hofburg, der Dom und das Priesterseminar ab. Bis heute ist die Stadt mit Kloster Neustift und der Pädagogischen Fakultät der Universität Bozen ein wichtiges Bildungszentrum in Südtirol.
Noch weiter südlich im Eisacktal – weithin erkennbar an seinem Wahrzeichen Kloster Säben, das hoch über der Stadt auf einer Felsnadel thront – liegt Klausen. Die malerische Altstadt zog im Lauf der Jahrhunderte das Interesse von mehr als 250 Künstlern, vor allem Malern, Bildhauern, Kupferstechern, Schnitzern und Literaten auf sich. Dem Lauf des Eisacks folgend erreicht der Reisende von Klausen kommend Bozen, die Landeshauptstadt Südtirols. Vom Weinbaugebiet St. Magdalena über den farbenfrohen Obstmarkt und die Laubengasse mit ihren Geschäften, Bars und Cafés hin zum Waltherplatz, vom Stadttheater über das Forschungsinstitut Eurac zurück zum Archäologiemuseum mit der Ötzi-Ausstellung und weiter zur Talferpromenade, dem beliebten Spazierweg entlang des Flusses, an dessen Ende Schloss Runkelstein, Südtirols Bilderburg, liegt – Bozen vereint Handel und Forschung, italienisches und deutsches Lebensgefühl, Kultur und Genuss gekonnt miteinander.
Die südlichste Stadt Südtirols ist Leifers, 10 Kilometer unterhalb von Bozen im Tal der Etsch gelegen. Das Stadtrecht erhielt Leifers erst 1985 und ist somit die Jüngste der 8 Südtiroler Städte.

 

 

Südtirol, ein Land der Burgen


Seit Oswald von Wolkenstein viel bereist und viel besungen: die Burgen, Schlösser und Ansitze Südtirols. Wehrhafte Burganlagen, trutzige Festungen, imposante Schlösser und herrschaftliche Ansitze sind im Alpenland Südtirol beinahe so zahlreich wie die hochaufragenden Gipfel, die sie bewachen.
Kein Wunder, ist das Land zwischen Alpen und Dolomiten, zwischen dem Norden und dem Süden doch seit vorrömischer Zeit besiedelt und seit Jahrhunderten Schauplatz von Handel, Politik und  Machtkämpfen. Die rund 800 architektonischen Zeitzeugen der wechselhaften Geschichte des Landes stammen aus den verschiedensten Epochen. Bereist man Südtirol von Nord nach Süd so begegnet einem bereits kurz hinter dem Brenner eine der neueren, mächtigen Wehranlagen, die Franzensfeste. Erbaut erst ab 1833 und in den letzten Jahren aufwendig saniert, wird sie heute vornehmlich für Ausstellungen genutzt. Auch im Schloss Welsperg nahe Taisten, der ältesten Pustertaler Burg, im Schloss Prösels bei Völs am Schlern und im Schloss Rechtenthal in Tramin finden heute Konzerte, Schulungen und allerlei andere Veranstaltungen statt. In vielen Burganlagen aber sind Museen untergebracht. So hat im Ciastel de Tor in St. Martin in Thurn das Museum Ladin seine Heimat gefunden, die markante Trostburg, die sich bei Waidbruck über das Eisacktal erhebt, ist das zu Hause des Südtiroler Burgenmuseums, im Schloss Bruneck, auf Schloss Sigmundskron bei Bozen und im Schloss Juval am Eingang des Vinschgau residieren die Messner Mountain Museen und im Schloss Trauttmansdorff, der einstigen Sissi-Residenz in Meran, hat das Touriseum, das Südtiroler Tourismusmuseum Stellung bezogen. Südtirols bekannteste Schlossanlagen aber dürften – neben Schloss Trauttmansdorff – wohl Schloss Tirol mit seiner Ausstellung zur Geschichte des Landes Tirol und der Greifvogelflugschau, die Churburg bei Schluderns, zu deren Füßen alljährlich die Südtiroler Ritterspiele stattfinden und Schloss Runkelstein in Bozen, die Bilderburg von Südtirol mit ihrem Freskenzyklus, sein. Weitere wichtige Zeugnisse der frühen Freskenmalerei finden sich zum Beispiel im Schloss Rodenegg bei Mühlbach am Übergang vom Eisacktal ins Pustertal und in der Kapelle der Burg Hocheppan oberhalb von Missian in der Feriengemeinde Eppan an der Südtiroler Weinstraße.
Die Liste der Burgen, Schlösser und Ansitze, die Tür und Tor für Einheimische und Gäste öffnen, ließe sich beliebig verlängern. Besser als davon zu lesen ist aber, sich Südtirols Kulturgütern selbst einmal einen Besuch abzustatten.

 

Winterurlaub im Skigebiet Gitschberg Jochtal


Gemeinsam für noch mehr Wintersporterlebnis in Südtirol. Seit der Skisaison 2011/2012 sind die beiden kleinen Skigebiete Gitschberg, Meransen und Jochtal, Vals durch zwei Achterkabinenbahnen miteinander verbunden. So sind die Stärken zweier ganz verschiedener Skiregionen auf einer Höhe zwischen 1.400 und 2.500 Höhenmetern geschickt vereint; bietet doch das Skigebiet Gitschberg mit seinen breiten, aussichtsreichen Pisten Anfängern und Geübten gleichermaßen Attraktionen, während das Skigebiet Jochtal durch ideale Bedingungen fürs Carving punktet. Was das Skigebiet Gitschberg Jochtal noch auszeichnet? Nun ja, zum einen wäre da die große Zahl bewirtschafteter Hütten und Almen – nicht umsonst befinden wir uns hier rund um Mühlbach in der größten zusammenhängenden Almenregion von Südtirol – zum anderen überzeugen 16 Aufstiegsanlagen, 2 Funparks für Snowboarder, 3 Rodelbahnen, zahlreiche Langlaufloipen und gepflegte Winterwanderwege für Schneeschuhwanderer, der durchdachte Skibusdienst und jede Menge Veranstaltungen und Angebote vom Familienskipass bis zum Tanz der Vampire. Und – nicht zu vergessen – der fantastische Rundumblick auf über 500 Berggipfel.

Mittendrin in diesem Wintersportparadies liegt die gemütliche Südtirol Pension Wiesenhof. Mit familiärer Atmosphäre, wohligen Zimmern und herrlich abwechslungsreicher Küche sorgt Gastgeber Markus Hofer mit seiner Familie dafür, dass der Winterurlaub in Vals auch abseits der Pisten zu einem wahrhaft unvergesslichen Erlebnis wird.

Mit seinen 44 Pistenkilometern ist das Skigebiet Gitschberg Jochtal natürlich noch immer bei Weitem nicht das Größte, mit Sicherheit aber eines der genussreichsten und familienfreundlichsten Skigebiete Südtirols. Ersteres probieren Skifahrer, Carving-Fans, Langläufer und Tourengeher am besten selbst aus. Zweiteres bekommen Familien sogar schriftlich: Hat doch der ADAC Skigebiete Test Gitschberg Jochtal auf Platz 4 der Top-Skigebiete gewählt und der Skiregion zwischen Eisacktal und Pustertal ihre besonders familienfreundliche Ausstattung bescheinigt. Nicht weniger als 3 Kinderparks mit Ganztagesbetreuung und 2 Skischulen mit dem Prädikat familienfreundlich sorgen dafür, dass Große und Kleine sicher und voller Spaß über die Pisten fegen. Und wer eben im Skigebiet Gitschberg Jochtal seinen Winterurlaub verbringen möchte, dem empfehle ich die 3 Sterne Unterkunft DER WIESENHOF in Vals.

 

Die Spilucker Bauernhöfe


Waldreich und sonnig sind die Hänge des Eisacktals ein weithin bekanntes El Dorado für Naturfreunde und Wanderer. Hier, zwischen dem vom Eisack durchflossenen Talgrund und den Gipfeln der Sarntaler Alpen verbergen sich so manch zauberhafte Fleckchen, die zum Verweilen einladen.
Eines dieser Fleckchen ist die Spilucker Platte. Hoch über Vahrn, am Südhang des Scheibenberges, schmiegen sich die Bauernhöfe des kleinen Weilers Spiluck in 1.325 Metern Meereshöhe an den Berg. Erreichbar sind die Spilucker Bauernhöfe über eine asphaltierte Straße oder zu Fuß, vorbei an der Ruine Salern, in einer knapp 2-stündigen Wanderung auf dem steilen Karrenweg von Vahrn aus. Der steile Aufstieg lohnt sich, bedenkt man die tolle Ausstattung des auf der Waldkuppe gelegenen Aussichtsplatzes mit Grill, Tischen und Bänken, Wasserstelle und Abwaschplatz.
Hier lässt es sich ganz ungestört feiern. Doch nicht nur die Ausstattung, für die sich die Freiwillige Feuerwehr verantwortlich zeichnet, ist auf der Spilucker Platte wirklich erwähnenswert. Der Aussichtspunkt, der Teil des Spilucker-Rundwanderweges ist, macht seinem Namen alle Ehre: Der Blick reicht über das Eisacktal und seine Ortschaften bis zu den gegenüberliegenden Dolomiten.
Gemütlich auf einer der Bänke rastend, schweift der Blick über Rosengarten und Plose bis hin zur , Geislergruppe, – ein Anblick, den man so schnell nicht mehr vergisst. Der einstündige Spilucker-Rundwanderweg bietet neben dem faszinierenden Ausblick auch noch weitere Highlights. Darunter einen alten Backofen, eine Wassermühle und drei gemütliche Gasthöfe für eine genussvolle Einkehr.
Hotelempfehlung im Eisacktal: Hotel Rogen in Spinges