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Südtiroler Apfelfest

Der Südtiroler Apfel, neben dem Südtiroler Wein das wohl meist exportierte Südtiroler Produkt, ist eine rundum gute Sache. Von säuerlich-frisch bis mehlig-süß ist dieses vielgepriesene Vitaminwunder eine echte Köstlichkeit. Und darüber hinaus von einer schier grenzenlosen Vielseitigkeit. Ob frisch vom Baum, als Mus, im Apfelstrudel, in der Tarte, als Blütenhonig, Marmelade, getrocknet, im Apfelbrot oder als Beilage zum deftigen Bierfleisch, als Saft, zum Ziegenkäse oder im Salat – wo immer der Apfel landet, er schmeckt.
Ein Grund mehr, das hin und wieder zünftig zu feiern. Und wo sollte das besser möglich sein, als auf dem Apfelhochplateau Natz-Schabs nahe der Bischofsstadt Brixen und inmitten des an Kulturschätzen reichen Eisacktales.
Alles hier in den Feriendörfern Natz, Schabs, Raas, Aicha und Viumes steht ganz im Zeichen des Südtiroler Apfels. Apfelwege, Blütenwanderungen, Apfel-Verkostungen, viele traditionelle und noch mehr kreative Apfelrezepte, Erntefeste und Genussangebote. Höhepunkt des Apfeljahres ist die Apfelwoche, die alljährlich in der ersten Oktoberwoche stattfindet.
Das abwechslungsreiche Programm an Führungen, Vorträgen, Workshops wird im wahrsten Sinne des Wortes gekrönt vom Apfelfest und der Wahl der neuen Apfelkönigin.

Wintertraum im Naturhotel Südtirol

Ein Südtiroler Winter ist ohnehin etwas besonderes, weil auch zu dieser Jahreszeit die „Magie der Vielfalt“ einlädt.  Die zünftige Skigaudi ist natürlich das erklärte Ziel der meisten Winterurlauber in Südtirol. Aber es gibt auch jene, die vom Rummel gar nichts haben möchten und sich lieber ruhigeren Aktivitäten zuwenden.  Hierfür lässt sich aus unserer Sicht das Naturhotel Rogen in Spinges, oberhalb von Mühlbach, in der Nähe von Brixen empfehlen.
Wenige km von der Ausfahrt der Brennerautobahn Brixen/Pustertal entfernt, liegt auf einem sonnigen Hochplateau das Naturhotel Rogen.  Kenner wissen um die Ruhe und die Beschaulichkeit dieses Gebietes und nutzen diese idyllische Winterlandschaft vorwiegend zum Ausspannen. Das Hotel hat sich aber auch „Aktiv“ auf seine Fahnen geschrieben und tut auch einiges dafür, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Vor allem  die vom Hotel angebotenen Schneeschuhwanderungen sind ein besonderes Highlight: Gastgeber Ewald geht voraus und führt seine Gäste auf die eigene Alm. Auf 1.500 m Höhe ist immer tiefer Winter; für einige Stunden lässt sich der Alltag hinten anstellen.  in diesem Kurzvideo bekommen Sie etwas Einblick in das, was es sonst noch gibt, in diesem Hotel.  Wer sich dieses Natur-Abenteuer mal schenken möchte, der frage einfach im Naturhotel Südtirol unverbindlich an!

Südtiroler Almabtrieb

Der Herbst in Südtirol hat spätestens dann begonnen, wenn bunt geschmückte Kuhherden die Almen verlassen: der alljährliche Almabtrieb von der hauseigenen „Walseralm“, gehört für die Familie Rogen vom Naturhotel Rogen in Südtirol mittlerweile fest zum Jahresprogramm des Hotels.  Interessant und erwähnenswert ist der Umstand, dass dieser Almabtrieb der Rogen’s von den Gästen des Hotels begleitet wird.  Es ist sogar so, dass gar einige gerade wegen dieses Almabtriebes ihren Urlaub in diese Zeit buchen.

Monika Rogen
Monika Rogen

Nach dem Aufstieg auf die Alm in Begleitung von Gastgeberin Monika Rogen, wurde zunächst kräftig vom „Brettl“ gegessen. Die meisten Produkte,  für diese geliebte „Holzhacker-Jause“ kommen vom eigenen Bauernhof, den die Familie Rogen unweit des Hotels in Spinges  führt.  Spinges ist ein kleiner beschaulicher Ort, oberhalb von Mühlbach, in der Nähe von Brixen, am Eingang des Pustertales.

 

Franz mit der Goasl
Franz mit der Goasl

Oswald, der Seniorchef des Hauses und Franz, einer der Wanderführer des Naturhotels,  sind Männer vom alten Schlag. Das beweisen sie auch, wenn sie in Überschallgeschwindigkeit von 1235 Kilometer pro Stunde die Schnur strecken, und es im Takt gewaltig knallen lässt. Der alten Tradition des „Goaslschnöllens“, welche zum Almabtrieb einfach dazugehört, liegen die einfachen Gesetze der Physik zugrunde. Es sind die letzten fünf Zentimeter an der Peitsche, welche nach einem harten Dreher, gekonnt links und rechts am Kopf vorbei, wieder in die Gerade gebracht werden müssen. Soweit die Theorie dieser alten Tradition. Nichtgeübte brauchen einige Versuche. Nach den ersten zaghaften Tönen, gelingt es meist sehr schnell, ein ordentliches „Peng“ aus dem vier Meter langen Seil zu holen, sehr zur Freude des tapferen Protagonisten, der durchaus eine geschwollene Lippe riskiert.

Früher wurde mit der „Goasl“ das Vieh angetrieben und gelenkt. Pferde und Ochsen vor dem Wagen oder Pflug erkannten genau, was die einzelnen, verschieden gehaltenen Klangfolgen zu bedeuten hatten. Hirten schützten ihre Herden mit der „Goasl“ vor Wölfen und Bären. Später wurde mit der „Goasl“ auch der Winter und die Kälte vertrieben und der neue Frühling geweckt.
Auf  der Alm der Rogen’s, der „Walseralm“ auf 1.500 m Höhe,   knallt es nicht nur zum Almabtrieb. Auch bei den geführten Gästewanderungen auf die Alm, ist dieser uralte Brauch, eine handfeste Einlage für einen authentischen Natururlaub, der im Naturhotel angeboten wird.
Um den Almabtrieb säumt sich immer ein kleines Volksfest. Für die gesamte Mannschaft gibt es einen erfreulichen Empfang mit kulinarischen Köstlichkeiten: Mus aus der Pfanne und feine Teigwaren, wie die „Minkelen“ und süße Krapfen mit Mohn- und Apfelfüllung. Hierfür hat Seniorchefin Helene wiederum ihre besten Rezepte ausgepackt. Natürlich wird auf die erfolgreich zu Ende gehende Almsaison angestoßen. Gefeiert wird deswegen, weil die Almsaison die Tiere und die Familie gesund durchs Jahr gekommen sind.

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Die Muspfanne
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Zurück vom Sommerurlaub auf der Alm
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Der Namen des Besitzers auf der Kuhglocke
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Franz, einer unserer Wanderbegleiter liebt die Tiere und die Natur über alles – deswegen natürlich auch beim Almabtrieb dabei
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Gastgeberin Monika Rogen
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„Zwischenablage“ für den Almgruß. Franz schenkt ihn stets seiner Frau
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„Die „Minkelen“ ein feines Gebäck aus Großmutters Rezeptesammlung, von Helene zubereitet.
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Krapfen mit den feinsten Füllungen
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alles gut gegangen – „Gerätschaft“ wird eingesammelt.

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Im Südtiroler Valsertal

Bilder aus Südtirol: sie gehören selbstverständlich zu diesem Blog. Wenn es sich noch dazu um eine besondere Sammlung handelt, dann interessiert uns das umso mehr. Die kleine Pension in Südtirol, „Der Wiesenhof“ in Vals, das liegt nahe bei Brixen, am Eingang ins Pustertal, hat eine solche Sammlung mit dem Namen „Ein Valser  Sommer“auf

Südtirols Städte – Von Nord nach Süd


Durchquert man Südtirol von Nord nach Süd wie es schon vor Jahrhunderten die Handelsreisenden auf ihrem Weg in die italienischen Handelsstädte taten, so ist die erste der 8 Südtiroler Städte, die man erreicht, das mittelalterlich-elegante Sterzing. Deutlich spürt der Gast bei seinem Bummel durch die Stadtgasse zum markanten Zwölferturm den Einfluss der Fugger und anderer altadliger Familien. Herrschaftliche Bürgerhäuser – vielfach auf das 15. Jahrhundert zurückgehend – verraten, dass Sterzing nicht nur durch den Handel, sondern auch durch den Silberbergbau zu Wohlstand kam.
Knapp 50 Kilometer weiter im Süden, am Fuße der Plose, liegt die Bischofstadt Brixen. Zeugnis ihrer Bedeutung legen die Hofburg, der Dom und das Priesterseminar ab. Bis heute ist die Stadt mit Kloster Neustift und der Pädagogischen Fakultät der Universität Bozen ein wichtiges Bildungszentrum in Südtirol.
Noch weiter südlich im Eisacktal – weithin erkennbar an seinem Wahrzeichen Kloster Säben, das hoch über der Stadt auf einer Felsnadel thront – liegt Klausen. Die malerische Altstadt zog im Lauf der Jahrhunderte das Interesse von mehr als 250 Künstlern, vor allem Malern, Bildhauern, Kupferstechern, Schnitzern und Literaten auf sich. Dem Lauf des Eisacks folgend erreicht der Reisende von Klausen kommend Bozen, die Landeshauptstadt Südtirols. Vom Weinbaugebiet St. Magdalena über den farbenfrohen Obstmarkt und die Laubengasse mit ihren Geschäften, Bars und Cafés hin zum Waltherplatz, vom Stadttheater über das Forschungsinstitut Eurac zurück zum Archäologiemuseum mit der Ötzi-Ausstellung und weiter zur Talferpromenade, dem beliebten Spazierweg entlang des Flusses, an dessen Ende Schloss Runkelstein, Südtirols Bilderburg, liegt – Bozen vereint Handel und Forschung, italienisches und deutsches Lebensgefühl, Kultur und Genuss gekonnt miteinander.
Die südlichste Stadt Südtirols ist Leifers, 10 Kilometer unterhalb von Bozen im Tal der Etsch gelegen. Das Stadtrecht erhielt Leifers erst 1985 und ist somit die Jüngste der 8 Südtiroler Städte.