Terlaner Spargel


Der Terlaner Spargel mag die langgezogenen Ebenen in Flussnähe, feine, humusreiche Erde und mild-warme Frühlingstage – das Etschtal bietet einer besonders vielseitigen, frühlingsfrischen Gemüsesorte ideale Bedingungen: dem Südtiroler Spargel. Das Hauptanbaugebiet der vitaminreichen weißen Stange, die uns den Frühling veredelt, erstreckt sich von Siebeneich bis nach Vilpian. Hier in der Gemeinde Terlan haben gleich mehrere herausragende Südtiroler Produkte eine Heimat gefunden.
Weshalb sonst sollte die Terlaner Kellerei die am meisten ausgezeichnete Weinkellerei Südtirols gewesen sein. Das trifft sich gut, denn so kann zum tagfrischen Spargel, der nicht nur für seinen guten Geschmack, sondern auch für seine entwässernde und gesundheitsfördernde Wirkung  bekannt ist, gleich noch der passende Wein direkt aus Terlan gereicht werden. Und eben weil der Spargel und der Wein so gut zusammenpassen, ist in Terlan die Kellerei gleich auch für den Spargel verantwortlich. Doch der Terlaner Spargel,  ist nicht irgendein Spargel. Er trägt den klangvollen Namen „Margarete“ und ist dank seiner hohen Qualität, den strengen Richtlinien für Anbau und Ernte und der besonders raschen und schonenden Weiterverarbeitung zu einer registrierten Marke geworden. 15 Spargelbauern verhelfen dem Spargel zu seiner Qualität. Sogar ein Spargeltaxi, das den frisch geernteten Spargel täglich direkt von den einzelnen Spargelfeldern in die Kellerei liefert, gibt es.
Die europäische Schutzmarke „Margarete“ gilt es natürlich auch zu feiern. Deshalb dreht sich alljährlich in den Monaten April und Mai im Südtiroler  Spargeldreieck ein buntes Rahmenprogramm rund um den Terlaner Spargel. Von der Spargelwanderung über das Spargelstechen bis zur Spargelradtour sind während der „Terlaner Spargelzeit“ Abwechslung und Aktivität garantiert. Und der Genuss? Der kommt ganz von allein, bei einem leichten Spargelsüppchen, köstlichem  Spargelrisotto, gegrillten Spargelspitzen oder würzigem Spargelgröstl. Der Kreativität sind in der Spargelküche wahrlich keine Grenzen gesetzt. Ein glücklicher Umstand, den die Terlaner Spargelwirte nur zu gut zu nutzen verstehen. Entdecken Sie den Frühling in Südtirol neu und lassen Sie sich ein auf das Erlebnis „Margarete“.

 

Das Touriseum in Meran


Im Meraner Land, oder besser in der Kurstadt Meran selbst, ganz genau dort, wo einst die Kaiserin Sissi residierte, verbirgt sich ganz Südtirol in einem einzigen Museum. Im Touriseum, dem Südtiroler Tourismusmuseum, das im Schloss Trauttmansdorff untergebracht ist, präsentiert sich dem interessierten Besucher nämlich ein wichtiger Teil der Südtiroler Kulturgeschichte.
Gut 200 Jahre ist es her, dass die Berge ihren Schrecken verloren und die ersten Gäste in Südtirol nicht mehr nur Halt machten auf der Reise in den Süden, sondern im Land blieben und so ein neues Kapitel in der Entwicklung des Alpenlandes aufschlugen. Und auch wenn der echte Aufschwung des Fremdenverkehrs in Südtirol noch bis ins Jahr 1890 auf sich warten ließ, so wird doch in den Jahrzehnten zuvor der Grundstein für diese Entwicklung gelegt. Wie alles begann, welche Rolle die Naturphilosophen und die Kaiserin Sissi beim Aufschwung des Fremdenverkehrs spielten, wo die Kehrseite der Medaille liegt, warum in den 60er Jahren Stau auf der Brennerautobahn gern gesehen war und weshalb sich der Fremdenverkehr mit einem System aus ineinandergreifenden Zahnrädern vergleichen lässt, wird im Touriseum in erster Linie anhand von Bildern, Objekten und Videopräsentationen dargestellt. Von trockener Tourismusgeschichte ist das Museum weit entfernt. Das Museum im Schloss Trauttmansdorff weist weit über die Grenzen der eigenen Räumlichkeiten hinaus, schlägt einen Bogen zwischen dem im Norden gelegenen Innsbruck und dem im Süden gelegenen Verona und bezieht vom Reschenpass bis nach Toblach, vom Brenner bis nach Salurn alle Täler Südtirols mit ein.
Ein Besuch des Touriseums ist somit Reise durch die Geschichte und die Neuzeit zugleich, ist Museumsbesuch und Eintauchen in die Realität, die Vielfalt Südtirols ebenso, wie ein buntes und lehrreiches Erlebnis für Groß und Klein. Ein besonderes Südtirol-Erlebnis, nicht nur, wenn die Sonne einmal nicht lacht.

 

 

Spinges und die ladinische Kämpferin Katharina Lanz


Zwischen dem ladinischen Gadertal und der kleinen Gemeinde Spinges auf dem sonnigen Hochplateau zwischen dem Eisacktal und dem Pustertal besteht trotz der doch recht beträchtlichen, räumlichen Entfernung eine enge Verbindung, die weit in die bewegte Geschichte Südtirols zurückreicht.
Entstanden ist diese Verbindung durch eine kämpferische Frau mit dem Namen Caterina Lanz. Ganz spontan soll sich die gebürtige St. Vigilerin, die auf der Suche nach Arbeit in das beschauliche Spinges gekommen war, am 02. April 1797 mitten in das Schlachtgetümmel zwischen den Franzosen und den Tirolern gestürzt haben. Bis heute wird die Gadertalerin in ihrer Heimat und in Spinges oberhalb der Schlucht, durch die die Rienz braust und gischtet, im gleichen Atemzug wie die männlichen Helden des Tiroler Freiheitskampfes genannt.
An der Friedhofsmauer von Spinges, die Schauplatz der Kampfszenen war, erinnert eine Tafel an das Geschehene, ein Glasfenster der Spingser Kirche zeigt Katharina Lanz im Kampf, eine Schule im nahen Mühlbach trägt ihren Namen und im Museum Ladin in St. Martin in Thurn ist ihr und ihrer Geschichte ein Raum gewidmet.

 

 

Trauttmansdorffer Thronsessel


Von majestätischer Wirkung sind die beiden schlichten Holzsessel, die am Hochkreuz in Algund eine ganz besondere Aussichtsplattform bilden. Weit schweift der Blick hier an einem der vielen sonnig-klaren Tage über das Etschtal. Die Spezialität allerdings, die den Trauttmansdorffer Thronsesseln ihren Namen gegeben hat, ist der Blick in die Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Ein Blick, der dank des geschickt platzierten Fernglases bis ins Detail reicht und der Lust macht auf mehr. Auf einen Besuch der Botanischen Gärten rund um das oberhalb von Meran gelegene Schloss Trauttmansdorff, in dem einst Kaiserin Sissi residierte, und darauf, die Mittelgebirgshänge und Bergwege rund um Algund zu erkunden und die Perspektive zu ändern. Die imposanten Thronsessel sind ein reizvolles Ziel bei einem kleinen Spaziergang oder bei einer gemütlichen Radwanderung entlang der einstigen Römerstraße, der Via Claudia Augusta, die seit der Mitte des 1. Jahrhunderts nach Christus als bedeutende Reiseachse für Händler, Könige und Truppen die Poebene mit der Donau verband. Ein Etappenziel, das Sie nicht verpassen sollten.

 

Golfclub Passeier Meran


Südtirol
ist bekannt fürs Wandern und Bergsteigen, für den Wein, die Äpfel und den Wintersport. Weit weniger bekannt hingegen ist das Alpenland für seine feine Auswahl an bestens ausgestatteten und landschaftlich reizvollen Golfplätze. Einer von ihnen, auf dem sich Golfer zudem über eine besonders lange Spielsaison freuen dürfen, ist der Golfplatz Passeier.Meran in St. Leonhard in Passeier. Schon im Februar beginnt die Saison auf dem in 500 Metern Meereshöhe terrassenförmig angelegten 18-Loch Golfplatz und sie dauert bis weit hinein in den Dezember.
Geplant vom Golfarchitekten Wilfried Moroder zeigt sich Südtirol auf diesem Golfplatz einmal mehr von seiner schönsten Seite: Knapp 5,8 Kilometer lang ist die Par 71 Anlage mit zahlreichen Hindernissen wie Bunkern und Seerosenteichen optimal in die naturbelassenen Landschaft des urtümlichen Passeiertals eingebettet. Ob beim Abschlagstraining in der zweistöckigen Drivingrange mit 20 Plätzen, bei der persönlichen Golfstunde mit Golfprofessional Daniel Erlebach, beim Austüfteln strategisch geschickter Spielzüge zwischen den einzelnen Hindernissen oder bei erholsamen Momenten auf der sonnigen Terasse des Clubhauses – der Golfplatz Passeier.Meran überzeugt Anfänger und Fortgeschritten gleichermaßen.

 

 

Mit der Seilbahn nach Pawigl


Abseits der großen Wandergebiete finden sich in Südtirol allerorts zauberhafte Geheimtipps für Wanderer und Naturliebhaber. Einer dieser Tipps ist mit Sicherheit das urige kleine Bergdorf Pawigl. Nicht weit von Lana auf dem Weg ins Ultental zweigt eine romantische, serpentinenreiche Bergstraße in die sonnige Bergfraktion ab. Noch reizvoller allerdings ist die Anreise mit der Seilbahn, deren Talstation einige hundert Meter vor der Abzweigung der Straße zu finden ist.
Mit einem Kurbeltelefon ruft man den Fahrer der Bahn in der Bergstation an, steigt in die 4 Personen fassende Kabine und schon startet die Fahrt zu den Pawigler Berghöfen. Die von einer Privatinitiative geführte, liebevoll gepflegte Seilbahn gleitet langsam und gemütlich über atemberaubend tiefe Schluchten hinauf in luftige 1.110 Meter über Normalnull. Schon dieser Schwebeflug allein ist eine Reise wert, weitet sich doch mit jedem Höhenmeter der Horizont.
Das Panorama erstreckt sich über Lana im Talkessel links unten hinauf bis zu den Dolomitengipfeln Lang- und Plattkofel über den Rosengarten und den Latemar bis hinüber zu Weißhorn und Schwarzhorn. Von der urigen Bergstation, wo der Fahrtpreis von nur 2,50 € pro Fahrt und Person beim Seilbahnwart entrichtet wird, führen zahlreiche Wanderwege berg- und talwärts. Zum Beispiel über den waldreichen Höhenweg vorbei am Buschenschank Leachnhof hinunter nach St. Pankraz in Ulten oder in etwa eineinhalb Stunden vorbei an der Schwarzen Lacke hinauf zum Gipfel des Vigiljoch, zur 1.790 Meter hoch gelegenen St. Vigilus Kapelle oder hinüber zur Bergstation der Seilbahn am Vigiljoch. Wer stille Wanderwege, eine ursprüngliche von Bauernhand gepflegte Naturlandschaft und urige Einkehrmöglichkeiten sucht, der wird hier um Pawigl herum mehr als fündig.

Frühlingstal in Montiggl


Kaum das der Frost seinen ärgsten Griff lockert, erobert die Sonne viele Winkel Südtirols für sich zurück und lässt schon zeitig im Jahr Frühlingsstimmung aufkommen. Nach einem Bummel über die Passerpromenade und den Tappeinerweg in Meran die wärmenden Sonnenstrahlen beim ersten Cappuccino im Freien genießen, den Straßenmusikanten auf dem Bozner Waltherplatz lauschen oder erste Radtouren auf den ebenen Talradwegen im Vinschgau unternehmen – schon im Februar und März zeigt sich in den tieferen Lagen Südtirols der mediterrane Einfluss des südlich-milden Klimas. Bei einem Streifzug durch die Südtiroler Täler entdeckt der Spaziergänger vielerorts die ersten Knospen an Bäumen und Sträuchern.
Ein ganz besonders frühlingshaftes Kleinod aber verbirgt sich im Montiggler Wald im Südtirols Süden. Hier im Tal der Etsch in der Gemeinde Eppan, nur wenige Kilometer südlich der Landeshauptstadt Bozen, erstreckt sich zwischen Schloss Sigmundskron und der Leuchtenburg über dem Kalterer See ein Naherholungsgebiet, das dank der beiden Montiggler Seen im Sommer bei Badegästen sehr beliebt ist. Zu Jahresbeginn aber, da gehört das Frühlingstal im Montiggler Wald ganz den Spaziergängern, den Nordic Walkern und den Familien. Nicht selten sieht man Menschen mit Fotokameras zwischen all den Märzenbechern und Leberblümchen hocken, die versuchen, den Frühling in ihren Bildern einzufangen. Die Frühblüher, von den Südtirolern auch gern Großes Schneeglöckchen genannt, die hier an den Ufern des Aschbachs ihre Blütenköpfe aus dem Boden recken und ganze Blütenteppiche bilden, sind wahre Frühlingsboten. Vom südlichen Ende des Großen Montiggler Sees bis beinahe hinüber zum Kalterer See zieht sich das Südtiroler Frühlingstal. Ein angenehm-leichter Frühlingsspaziergang für Jung und Alt, der die Wintermüdigkeit aus den Knochen vertreibt und Lust macht auf frische Farben und auf Neubeginn.

 

Winterurlaub am Ritten

Näher dran kann man am Rittner Horn kaum sein. Nur zwei Gehminuten liegen zwischen der sonnigen Terrasse des Berghotel zum Zirm und der Talstation der Kabinenbahn, die Skifahrer, Schneeschuhwanderer, Langläufer und Schneezwerge hinauf bringt zum Rittner Horn.
Das kleine, aber feine Skigebiet Rittnerhorn ist vor allem für Familien ein echtes Winterparadies. Skischule und Kinderpark sind nur 50 Meter vom Berghotel entfernt und bestens auf die Bedürfnisse der kleinen Skineulinge eingestellt. 15 Kilometer Pisten, die 30 Kilometer lange Höhenloipe für Langläufer, 30 Kilometer Winterwanderwege und 2, 5 Kilometer Rodelbahn – alle mit einem fantastischen Rundum-Blick auf die Dolomiten, von der Geislergruppe über den Langkofel bis hin zu Schlern und Rosengarten – bieten am aussichtsreichen Rittner Horn viel Raum für Wintersportvergnügen. Vor allem auf der Höhenloipe auf der Rittner Alm und unterwegs mit den Skiern zur Villanderer Alm sind bezaubernde Impressionen garantiert. Der Name des Hotels ist Programm: Entlang der Pisten neigen sich die Zirben, die Rittner Zirbelkiefern.  Die besten Voraussetzungen also für unvergessliche Tage im Südtiroler Winter, die dazu noch erschwinglich sind. Das ist nämlich das Motto des Berghotels zum Zirm: Winterurlaub und Skivergnügen – bezahlbar und eindrucksvoll. Deshalb gibt es in den „Weißen Wochen“ des Berghotels sowohl beim Skiverleih als auch in der Skisschule und beim Skipass tolle Ermäßigungen für die ganze Familie. Und für die Rückkehr ins Berghotel zum Zirm, die direkt auf den Brettern erfolgt, hat sich Familie Lang etwas Besonderes ausgedacht: Das Zirm Ziglu, ein Ort der Geselligkeit und des Wohlfühlens. Denn was gibt es nach einem erlebnisreichen Skitag Schöneres als zünftiges Après Ski unter Freunden.

Infos im Hotel Ritten

 

 

Waalwege in Südtirol


Einige der schönsten Spazier- und Wanderwege verdankt das westliche Südtirol seinem Klima. Mild und niederschlagsarm ist das Wetter im Vinschgau und dem Meraner Land einerseits ideal für den Anbau von Obstkulturen, andererseits ist aber eben aufgrund der Trockenheit ein gut funktionierendes Bewässerungssystem vonnöten. Und so wurde zwischen Taufers im Münstertal und Meran bereits vor dem 12. Jahrhundert ein ausgedehntes Netz an Bewässerungskanälen, Waale genannt, errichtet, dass Quell- oder Bergwasser, teils über sehr weite Strecken oder große Höhenunterschiede zu den Feldern und Obstplantagen brachte.
Einige dieser alten Waale existieren bis heute. Die Wege entlang dieser Waale, die einst von den Waalern zur Pflege der wasserführenden Kanäle benötigt wurden, haben sich heute zu beliebten Spazierwegen gemausert. Und wenn die ersten Schneeglöckchen ihre Blütenköpfe öffnen und ein milder Wind aus dem Süden den letzten Winterhauch vertreibt, dann ist  im Vinschgau und im Meraner Land auf den meist ebenen Waalwegen Hochsaison für Genusswanderer.
Zwischen 1,5 und 12 Kilometer lang sind viele der einstigen Instandhaltungspfade auch für einen gemütlichen Ausflug mit Kindern geeignet. Einkehrmöglichkeiten und Ruhepunkte sorgen für Genuss beim Wandern.
Nur wenige Waalwege, wie der Schnalswaalweg von Alt Ratheis zum Schloss Juval, weisen schwierige Passagen auf. Und weil die Waalwege zumeist eher im Bereich der Talsohle verlaufen, sind viele von ihnen auch fast das ganze Jahr begehbar.
Ob auf dem Latschanderwaal mit seiner funktionstüchtigen Waalschelle, Südtirols längstem Waalweg, dem Marlinger Waal, auf dem Algunder Waalweg, dem Brandiswaal bei Lana oder den weniger bekannten Waalwegen wie dem Locherer Waal im Ultental und dem Steinhauser Waal in St. Martin im Passeier – Sie haben die Wahl, denn Südtirols westliche Ferienregionen, der Vinschgau und das Meraner Land, bieten Wanderern entlang eines aussichtsreiches Waalwegenetz die perfekte Kombination aus Aktivität und Genuss.

 

Südtirols Süden – Wein, Kultur und Naturerlebnis


Südtirols Süden
– was klingt wie Sommersonne und Urlaubslaune, das hält auch, was es verspricht. Hier am südlichen Ende der Provinz Bozen, im wahrsten Sinne im Süden der Region Südtirol beginnt der Frühling früher als anderswo, zeigt sich der Herbst noch von seiner mild-warmen Seite, wenn andernorts schon die ersten Flocken fallen. Die Ferienregion zwischen dem Rittner Hochplateau und der Sprachgrenze in Salurn überzeugt durch mediterranen Charme ebenso, wie durch Kunst, Kultur und Wanderziele. Von den Lärchenwäldern am Tschögglberg geht es über das traditionsreiche Sarntal mit seiner Federkielstickerei und die Skipisten am Rittner Horn zur Rittner Seilbahn und mit dieser hinab in die Landeshauptstadt Bozen. Schon vor Jahrhunderten Reise- und Handelszentrum zwischen  Nord und Süd, atmet die Stadt noch heute das Flair einer kleinen, aber feinen Shoppingmetropole.
Etwas weiter westlich, im Tal der Etsch radelt und wandert der Naturfreund durch Weinberge und Apfelhaine entlang der Südtiroler Weinstraße; erkundet der Kulturinteressierte rechts der Etsch die Burgen, Schlösser und Ansitze von Terlan über Eppan bis hin nach Tramin und Kurtatsch; locken der Montiggler Wald und das Frühlingstal zu entspannten Spaziergängen. Links der Etsch wartet das Biotop Castelfeder mit einem bezaubernden Blick über das südliche Etschtal auf, laden der Naturpark Trudner Horn, das Weißhorn und das Schwarzhorn zu Gipfelerlebnissen ein.
Und wenn die Reise durch den Süden Südtirols schließlich am Fuße der Haderburg in Salurn endet, dann fragt man sich unwillkürlich, was reizvoller war, der Wolfsgrubener See auf dem Ritten, Schloss Sigmundskron, Teil der Messner Mountain Museen, auf dem nördlichen Ausklang des Mitterberges, das Kalterer Weinmuseum im Weindorf Kaltern, Südtirols höchster gemauerter Kirchturm und das Kastelazkirchlein in Tramin oder der Geoparc Bletterbach zwischen Auer und Radein. Und weil es auf diese Frage bei aller Liebe keine Antwort gibt, möchte man sich am liebsten gleich noch einmal auf die Reise durch diesen von der Sonne verwöhnten Zipfel von Südtirol machen. Diesmal vielleicht von unten nach oben.

 

Die Vielfalt Südtirols erleben