Archiv der Kategorie: Vinschgau

Jörg Hailer kocht in Südtirol

Gerne dürfen wir Jörg Hailers Gastauftritt  in Südtirol unter den Titel „Erlebnisurlaub in Südtirol“ stellen. Seine kulinarische Reise war ohne Zweifel ein besonderes Erlebnis für die Gäste des Hotel Bauhof in Kastelbell im unteren Vinschgau, 20 km bei Meran.

Jörg Hailer führt zusammen mit seiner Frau Isabell eine renommierte Kochschule mit dem vielversprechenden Namen „Petitfour“ – er steht für das klassische französische Feingebäck – in Neumarkt in der Oberpfalz.

_DSC6921Das Curriculum Vitae von Jörg Hailer beinhaltet sehr Interessante Stationen und internationale Auszeichnungen:

1991 – 1994
Kochlehre

1994 – 1997
Commis de cuisine

1997 – 1997
Stellvertretender Küchenchef
Landgasthof Wacker in Gauerstadt

1997 – 1998
Bundeswehrkoch

1998 – 1999
Chef Patissier
Hotel Bachmaier am See in Rottach-Egern

1999 – 1999
Demichef Entremetier

1999 – 2000
Chef Patissier/Gardemanger
Hotel Schloß Hohenstein bei Coburg
15 Punkte Gault Millau

2000 – 2001
Stellvertretender Küchenchef / Chef Patissier
Schlosshotel Prinz von Hessen in Friedewald
1 Michelin Stern / 16 Punkte Gault Millau

2002 – 2005
Stellvertretender Küchenchef / Chef Patissier
Herrmann`s Romantik Posthotel in Wirsberg
17 Punkte Gault Millau

Januar 2003
Lehrgang Ausbildung der Ausbilder
… oder wie ich meine große Liebe kennenlernte.

Oktober 2004
Patisserie – Wettbewerb
Jeunes Restaurateurs d’Europe in Koblenz

Seit 2006
Die Selbstständigkeit ruft:
Kochschule mit Catering in Neumarkt.

Seit August 2011
Mitglied bei Kochende Leidenschaft

Seit August 2014
Mitglied bei Cookart Germany

Aber die Motivation für das Ganze dürfte im Herzen des Meisters selbst stecken, denn sein Motto ist ein einfaches, wenn auch ein unmissverständliches: Jeder Mensch kann kochen – denn kochen soll Spaß machen !“ 

Nun denn! Wir waren am 2. Juni im Hotel Bauhof in Kastelbell mit von der Partie und haben Jörg Hailer und seiner Frau Isabell über die Schultern geschaut. Das Menü in Bildern:

Das Team:

Karin, Isabell, Jörg, Sara
Karin, Isabell, Jörg, Sara

 

Martell zum Anfassen: Der Waldbergbauer Weg

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Einblicke in das Leben im Naturpark Stilfserjoch bieten gleich 5 Naturparkhäuser. Nach dem Besuch eines dieser liebevoll ausgestalteten, lebendigen Museen gibt es nichts Schöneres als draußen in der Natur die drinnen begonnene Entdeckungsreise fortzusetzen. Zum Beispiel auf dem Waldbergbauer Weg in Martell. Hautnah erleben Sie hier oberhalb von Martell Dorf unter freiem Himmel Traditionen, Produkte und Naturlandschaft des Martelltals, das Sie nicht nur wegen der köstlichen Erdbeeren, die hier bis in eine Höhe von 1.800 Metern gedeihen, unbedingt mehr als einmal besuchen sollten.
Entlang des knapp 8 Kilometer langen Rundweges vermitteln 7 Stationen Wissenswertes zum Waldberg und seinen Besonderheiten vom Kalkofen über die Zirben, die Bären und den Park bis hin zum Kaandlwool, der das ganze Jahr über Wasser führt. Die 3-stündige Rundwanderung überwindet 400 Höhenmeter und lebt vor allem auch von den Landwirten, die den Weg pflegen und Wanderern auf ihrem Land und in ihren hochgelegenen Höfen Einkehr und Einblick bieten.
Im Hofmuseum am Niederhof zum Beispiel, beim Schaubacken am Oberhof und am Bauernhof Greit oder bei der Hofmühle mit Streichelzoo beim Berggasthof Stallwies genießen Sie neben echten Mitmacherlebnisse auch all die köstlichen Produkte, die Südtirols Bauern auf ihren Höfen erzeugen. Parkplätze finden Sie in Martell Dorf oder direkt am Niederhof, am Greithof und beim Gasthof Stallwies.

Das Hotel Bauhof im Vinschgau

Der 1507 hohe Reschenpass, bildet die Grenze: beginnen tut dieses etwas andere Tal an der Töll bei Partischins, etwas oberhalb von Meran. Mit dem Auto durchfahren, sind das in etwa 80 km. Mitten drin, mehr oder minder noch im unteren Vinschgau, hat es sich das Hotel Bauhof gemütlich gemacht.

Auf zum Almabtrieb zwischen Meran und dem Vinschgau


Wenn über den Almwiesen Südtirols die ersten Nebel aufsteigen, dann ist es für Bauern und Vieh nach einem Sommer in den Bergen Zeit, in die Täler zurückzukehren. Nur natürlich, dass dieser markante Abschnitt des Jahres für die Bergbauern ein Grund zum Feiern ist.
So werden in ganz Südtirol zwischen September und Oktober die Almabtriebe festlich begangen. Aufwendig geschmückt mit Blütenkronen, Kräuterkränzen, bunten Bändern und den Früchten der Erntezeit ziehen die Herden begleitet von Musik und Tanz zu Tal. Natürlich dürfen dabei auch ein buntes Rahmenprogramm und die Verköstigung der Einheimischen und Gäste mit herbstlichen Südtiroler Spezialitäten nicht fehlen. Die perfekte Gelegenheit, ein Stück des echten, des unverbrauchten und ursprünglichen Südtirols in all seiner Pracht und Fröhlichkeit zu erleben.
Reservieren Sie sich doch schon einmal einen der folgenden Termine für die traditionellen Almabtriebe zwischen Meran und dem Vinschgau:

Almabtrieb Martell am 11.09.2016, ab 10 Uhr in der Freizeitanlage Trattla
Almabtrieb Tarsch am 10.09.2016, a 10 Uhr an der Talstation
Schafabtrieb Vernagt am 10.09.2016
Schafabtrieb Kurzras am 11.09.2016
Almabtrieb Partschins am 18.09.2016

Nicht im Meraner Land und Vinschgau, aber der Almabtrieb in Spinges am 17.09.2016 soll hier auch erwähnt werden. (Die Bilder in diesem Beitrag stammen vom Almabtrieb der Bauernjugend von Spinges aus dem Jahre 2015)

Ebenfalls im September finden auch der Almabtrieb mit Bauernmarkt in Pfelders im Passeiertal und jener in Sulden statt.

 

 

Die Vinschger Marille


Im Vinschgau, dem westlichsten Teil des Ferienlandes Südtirol, sind Apfel und Wein längst nicht die einzigen fruchtigen Schätze. Hier in den Tallagen des Etschtales und weiter hinauf bis in etwa 1.200 Meter Meereshöhe hat eine besonders schmackhafte und aromatisch duftende Aprikosenart ihre Heimat gefunden: die Vinschger Marille.
Auf einer Fläche von insgesamt knapp 80 Hektar pflegen rund 120 Obstbauern die recht anspruchsvollen Aprikosenbäume, die zur Blütezeit ein ebenso bezauberndes Bild abgeben wie kurz vor der Ernte.
Die sehr empfindlichen Früchte müssen nach der Ernte, die in den Monaten Juli und August erfolgt, rasch verzehrt oder weiterverarbeitet werden, da sie kaum lagerfähig sind. Ebenso wie die Erdbeeren des Martelltales hat es auch die Vinschger Marille bereits bis zur Schokoladenfüllung gebracht. Doch neben den Fruchtschokoladen sind natürlich vor allem die Marillenknödel, der hochprozentige Marillenschnaps, der Marillenstrudel und die Marillenmarmelade gefragt. Als Zentrum des Marillenanbaus im Vinschgau kann gut und gerne die kleine Ortschaft Laas bezeichnet werden, die darüber hinaus auch für den Abbau eines anderen, eines weißen Goldes, dem Marmor, bekannt ist. Schon allein die Farbkombination – intensiv orangenfarbene Marillen vor dem Hintergrund des weiß strahlenden Marmors – lässt erahnen, wie es zu dem heute sehr beliebten Laaser Kulturfest marmor&marille gekommen ist, das alljährlich mitten in der Erntezeit der Vinschger Marille, meist am ersten Wochenende im August, stattfindet.
Hotel im Vinschgau

 

 

Vinschgau: Marmor & Marillen


(Bild: Lasser Marmor; Frieder Blickle)
Der Vinschgau, weithin bekannt für seine Marillen und Äpfel, die Schokolade und die Edelbrände, hat zu all den wohlschmeckenden Genüssen, die unseren Gaumen verwöhnen, auch noch einige ganz handfeste Spezialitäten zu bieten. Handfest im wahrsten Sinne des Wortes ist zum Beispiel der hochwertige Marmor, der seit Generationen im Inneren des Nörderberges, einem Teil des langgezogenen Ortlermassivs, abgebaut wird.

Der Abbau der großen Marmorvorkommen inmitten des Naturparks  Stilfserjoch wird mit Rücksicht auf die sensible Beschaffenheit der Region mit äußerster Sorgfalt und beinahe ausschließlich unter Tage betrieben. Der Laaser Marmor ist zum einen höchst witterungsbeständig und resistent bis hin zur Unempfindlichkeit gegen Frost und Streusalze. Rein weiß, mit blauen und rötlichen Einschlüssen oder gar mit feinen Goldadern durchzogen ist der Marmor zum anderen aber auch ein äußerst ästhetisches Gestaltungsmittel. Skulpturen, Fliesen, Treppen, Kamineinfassungen, ja ganze Bäder entstehen aus dem weißen Gold des Vinschgau. Grenzen gibt es kaum. Der Weg des Laaser Marmors führte von den Meilensteinen entlang der Via Claudia Augusta über die Pestsäule in Wien und das Schiller-Denkmal in Dresden bis hin zu den Hochhäusern New Yorks.
Eine weite Reise, die hier zwischen dem Laasertal und dem Martelltal ihren Ursprung hat. Gefeiert wird dieses ganz spezielle Südtiroler Produkt selbstverständlich auch: marmor & marillen heißt der große Markt mit buntem Rahmenprogramm, der alljährlich am ersten Wochenende im August gleich zwei der für den Vinschgau so bedeutenden Produkte zünftig hochleben lässt. Die Steinmetz- und Bildhauerschule und die Internationale Marmorwerkstatt tragen ein Übriges zum Bekanntheitsgrad des Laaser Marmors bei. Und nicht zuletzt haben vor einigen Jahren nun auch die Hersteller von Pflegeprodukten den Marmor aus dem Vinschgau für sich entdeckt. Und so gibt es neben feinstem Marmorpeeling zur schonenden Hautpflege gleich eine ganze Pflegeserie mit dem edlen Gestein. Programm Marmor & Marillen: www.marmor&marillen.com

 

 

Hotel im Vinschgau feiert die Erdbeere


Der Vinschgau mit seinen fruchtigen Böden, auf denen quadratkilometerweit Äpfel angebaut werden, ist eine Landschaft der Gegensätze. Wie das ostalpine „Dreigestirn“ das Landschaftsbild des Suldentals prägt, so sind es im Martelltal, ebenfalls ein Seitental des Vinschgaus, auf dem südexponierten Talhang der Anbau der within bekannten und geliebten Marteller Erdbeeren.   „Wenn am Berg die Erdbeeren reifen, soll man nicht in die Ferne schweifen.“ So oder ähnlich sollte eigentlich eine Bauernregel lauten und auch, wenn es die so natürlich noch nicht wirklich gibt, so müsste man sie eigentlich erfinden, denn die Zeit, in der im Martelltal im Südtiroler Vinschgau die feinen, Vitamin-C-reichen, frechen Früchtchen reifen, sollte wirklich niemand verpassen.
Es sind natürlich auch die zahlreichen Gäste, welche den Vinschgau lieben und schätzen gelernt haben, welche so manche Initiative rund um die Erdbeere in den Hotels im Vinschgau gerne annehmen. Das Hotel Bauhof in Kastelbell, nur 20 km von Meran entfernt, lässt sich ebenfalls einen Tag lang in besonderer Weise von der Erdbeere verführen.
Am 29. Juli wird dort der diesjährige „Erdbeertag“ gefeiert: es wird  köstliche und hausgemachte Erdbeermarmelade auf selbstgebackenem Brot zum Frühstück genossen; Es werden verschiedene Sorten an Erdbeeren verkostet; das Menü am Abend wird von Erdbeergerichten begleitet sein und es wird uns auch die Erdbeerkönigin, Frau Jasmin Perkmann im Hotel anwesend sein und den Abend zusammen mit den Hausgästen des Hotels verbringen.

zum Hotel Vinschgau!

 

 

 

Der Vinschgau

Seilbahn von Latsch auf St. Martin im Kofel
Seilbahn von Latsch auf St. Martin im Kofel

Tief im Westen des Alpenlandes Südtirol liegt, reich an Naturschätzen und mit einem vielfältigen Aktivangebot ausgestattet, die Ferienregion Vinschgau. Eines der wohl bekanntesten Bilder Südtirols stammt aus dem Vinschgau, liegt doch am westlichen Ende, an der Grenze zum Nachbarland Österreich, der Reschenpass mit dem Reschensee aus dem noch der Kirchturm des Dorfes Alt-Graun aufragt, das hier vor der Flutung im Jahr 1950 gelegen hat.
Der 6 Kilometer lange Stausee ist heute ein beliebtes Revier für Kit-Surfer und andere Wassersportler. Hier nahe dem Reschenpass entspringt auch die Etsch, die ihr Wasser nach einer rund 415 Kilometer langen Reise nahe Venedig in die Adria ergießt. Überhaupt ist der Vinschgau recht wasserreich. Neben dem Reschensee ist besonders der nahe Haidersee bei Wassersportlern beliebt. Und in den zahlreichen kleineren Tälern, die in das Obere Etschtal münden liegen klare, stille Seen zwischen hochaufragenden Gipfeln verborgen.
Rechts der Etsch reihen sich das Rojental, das Schlinigtal mit der Uina-Schlucht und das Suldental aneinander, gefolgt vom stillen Martelltal, das vor allem für den Anbau von Beeren bekannt geworden ist, und dem Laasertal, in dem der weithin bekannte Laaser Marmor abgebaut wird.
Wanderer und Langläufer schätzen vor allem auch das links des Flusslaufes gelegene Langtauferer Tal. Weniger bekannt sind hingegen das Planeil-, das Matscher und das Schlandraun Tal. Rund um den Vernagt Stausee und die Gletscher im Schnalstal sind die Wanderer ebenso zu Hause wie im Naturpark Texelgruppe und dem Nationalpark Stilfserjoch.  Doch damit nicht genug: Der Vinschgau ist auch das Drei-Länder-Eck Südtirols: Über den Reschenpass gelangt man nach Österreich, über Glurns, die kleinste Stadt Südtirols, erreicht man das schweizerische Val Müstair und vom Stilfserjoch aus führt der Weg in die italienische Lombardei. Zu den weiteren Besonderheiten des Vinschgau zählen neben dem Marmor, dem Reschensee und der Uina Schlucht vor allem die beiden Naturparks, der Ortler – mit 3.905 m Südtirols höchster Berg -, der Stundenwanderweg vom Kloster Marienberg bei Burgeis bis zum Kloster St. Johann in der Schweiz und der Obstanbau, gedeihen doch an den sonnigen Hängen alle Obstsorten von der Marille über den Apfel und die Erdbeere bis hin zur Palabirne besonders gut.
Unterkunftsempfehlung: Hotel im Vinschgau