Archiv der Kategorie: Südtiroler Qualitätsprodukte

Anneliese Kompatscher: Die Küche in Südtirol

Mit dem Titel „Die Küche in Südtirol“ ist alles gesagt, die ganze Vielfalt auf den Punkt gebracht. Den Klassiker von Anneliese Kompatscher gibt es jetzt in einer Neuauflage. Das erste bebilderte Kochbuch zur Südtiroler Küche – die Erstauflage erschien vor 33 Jahren – erfüllt nach wie vor den Anspruch, Menschen in der Küche zur Seite zu stehen, welche Spaß am Kochen haben und eine besondere Vorliebe für die Südtiroler Küche haben.

_1140382Aus dem gleich löblichen Geschmacksinn heraus verfasste Anneliese Kompatscher bereits 1988 auch das „Südtiroler Backbuch“. Seither sind über drei Jahrzehnte vergangen. In sehr vielen Südtiroler Haushalten fanden die Bücher großen Anklang, zumal es ausschließlich um die traditionellen und altbewährten Rezepte der Südtiroler Küche geht. Regionalität und Saisonalität ziehen sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Das „Kräftige des Alpenraums“, das Bodenständige, wie es im Vorwort benannt wird, trifft auf die Einflüsse der leichten mediterranen Küche. Im neuen Buch finden sich Rezepte aus beiden Werken der damaligen Zeit.

Wichtig zu erwähnen ist uns allemal der Umstand, dass es Anneliese Kompatscher immer auch um die Verwendung von hochwertigen Produkten geht, welche auf Basis von artgerechter Haltung entstanden und produziert werden.

Das Buch lebt zudem von einer wundervollen Bildsprache. Anneliese Kompatscher suchte sich hierfür idyllische Plätze in Südtirol, um die Gerichte und Speisen in ihrer „zeitlosen Eleganz und Schlichtheit“ darzustellen.

Ernte in Südtirol

Die Ernte in Südtirol zählt ganz sicher zu den Höhepunkten im Südtiroler Jahreslauf –  für den Bauern sowieso –  Ist es doch der Lohn für den monatelangen Fleiß, der bereits im Winter mit dem Schnitt der Obstbäume und der Weinreben beginnt.
Auf den rund 18.400 Hektar Anbaufläche genießen in diesen Tagen die Südtiroler Äpfel vom Vinschgau bis in den Süden Südtirols ihre letzten Sonnenstrahlen. Na, ja, nicht alle, denn für einige Sorten, wie zum Beispiel für den süßen Royal Gala, ist die Erntezeit bereits vorbei. Bei den anderen in Südtirol angebauten Sorten, wie den würzig-fruchtigen Elstar und dem noch recht jungen RUBENS®, dem Golden Delicious, dem Stark Delicious und Jonagold machen sich gerade fleißige Hände daran, sie zu pflücken — oder besser, sie werden geklaubt. Mit Anfang Oktober beginnt in Südtirol die Ernte des knackig-frischen, süß-sauren Granny Smith, gefolgt von Winesap, Morgenduft, Fuji und PINK LADY®. Auch die Südtiroler Weinernte hat zwischenzeitlich bei den Weißweinsorten eingesetzt. Die Trauben, südtirolerisch die „Weimer“ werden derzeit von idealen Wetterverhältnissen begleitet: Untertags reichlich Sonnenstunden und kühle Nächte lassen schon jetzt einen Spitzenjahrgang erwarten.

Südtiroler Apfelfest

Der Südtiroler Apfel, neben dem Südtiroler Wein das wohl meist exportierte Südtiroler Produkt, ist eine rundum gute Sache. Von säuerlich-frisch bis mehlig-süß ist dieses vielgepriesene Vitaminwunder eine echte Köstlichkeit. Und darüber hinaus von einer schier grenzenlosen Vielseitigkeit. Ob frisch vom Baum, als Mus, im Apfelstrudel, in der Tarte, als Blütenhonig, Marmelade, getrocknet, im Apfelbrot oder als Beilage zum deftigen Bierfleisch, als Saft, zum Ziegenkäse oder im Salat – wo immer der Apfel landet, er schmeckt.
Ein Grund mehr, das hin und wieder zünftig zu feiern. Und wo sollte das besser möglich sein, als auf dem Apfelhochplateau Natz-Schabs nahe der Bischofsstadt Brixen und inmitten des an Kulturschätzen reichen Eisacktales.
Alles hier in den Feriendörfern Natz, Schabs, Raas, Aicha und Viumes steht ganz im Zeichen des Südtiroler Apfels. Apfelwege, Blütenwanderungen, Apfel-Verkostungen, viele traditionelle und noch mehr kreative Apfelrezepte, Erntefeste und Genussangebote. Höhepunkt des Apfeljahres ist die Apfelwoche, die alljährlich in der ersten Oktoberwoche stattfindet.
Das abwechslungsreiche Programm an Führungen, Vorträgen, Workshops wird im wahrsten Sinne des Wortes gekrönt vom Apfelfest und der Wahl der neuen Apfelkönigin.

Die Marteller Erdbeeren

„Wenn am Berg die Erdbeeren reifen, soll man nicht in die Ferne schweifen.“ So oder ähnlich sollte eigentlich eine Bauernregel lauten und auch, wenn es die so natürlich noch nicht wirklich gibt, so müsste man sie eigentlich erfinden, denn die Zeit, in der im Martelltal im Südtiroler Vinschgau die feinen, Vitamin-C-reichen, frechen Früchtchen reifen, sollte wirklich niemand verpassen. In diesen Tagen noch unscheinbar und gut versteckt in ihren wärmenden Umhüllungen, dauert es nicht mehr lang, bis in Europas bedeutendstem Anbaugebiet die Blütezeit der Erdbeeren beginnt. Das Fest der königlichen Früchte wird 2017 am 24. und 25. Juni zünftig gefeiert.
DSC_1479Und wenn auch dieses schöne Fest nur 2 Tage dauert, so ist das noch lang kein Grund zum traurig sein, dauert doch die Ernte der Bergerdbeeren, die in 900 Meter Meereshöhe schon Anfang Juni beginnt, bei jenen Beerenpflanzen, die in einer Höhe von 1.800 Metern wachsen bis Ende August/Anfang September. So steht allen Freunden dieser köstlich-gesunden Südtiroler Nascherei aus integriertem Anbau nicht nur eine schmackhafte, sondern auch eine lange Zeit des Genusses bevor.
Und wer von der Marteller Bergerdbeeren so gar nicht genug bekommen kann, der kann sie sogar erwandern. Auf dem 8 Kilometer langen Wanderweg im Tal, der in Trattla beginnt, wechseln sich Mitmach-Stationen zum Thema Erdbeeren und aussichtsreiche Ruhepunkte miteinander ab. Ein spannender rund 2-stündiger Rundweg für Groß und Klein, bei dem nur rund 170 Höhenmeter überwunden werden. Natürlich möchten wir auch ein Hotel im Vinschgau empfehlen!
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Komma5 – Schmucke Stücke aus Naturns

Schmuckstücke aus Naturns
Schmuckstücke aus Naturns

Die einzigartige Naturlandschaft rund um Naturns motiviert nicht nur Sterneköche und wanderfreudige Urlauber zu Höchstleistungen, auch für Handwerker und Künstler ist die Umgebung von Naturns im Vinschgau wahrhaft inspirierend. Ein Beispiel dafür ist das Schmucklabel k0mMa5. Aus je 6 Kunstleder-Riemen in verschiedenen Breiten und in alle Farbvarianten des Regenbogens entstehen in 100% Handarbeit schmucke Armbänder als Ergänzung zu jedem Outfit.
Zwischen 10 und 30 cm lang und mit Edelstahl-Magnet-Verschlüssen versehen sind die 1-fach oder 2-fach gewickelten Modelle der aktuellen Kollektion. Ob elegant in schwarz mit schlichtem, silbernem Magnetverschluss oder extravagant-schick in 6 Farben mit Strass-besetztem Edelstahl-Magnet-Verschluss oder in glitzerndem Rosé – die Faux-Leder-Armbänder überzeugen durch Vielfalt. Und nicht zuletzt auch durch Individualität. Bietet k0mMa5.it doch im intuitiven Online Shop auch die Möglichkeit, sich sein eigenes Armband online zusammenzustellen und direkt zu bestellen. Die maßgefertige Version des widerstandsfähigen Kunstleder-Armbandes ist nicht nur ein attraktives, sondern darüber hinaus auch ein absolut individuelles Schmuckstück, das sich perfekt als Geschenk eignet.

Graukäse aus dem Ahrntal

 

Graukäse aus dem Ahrntal
Graukäse aus dem Ahrntal

Sauermilch, etwas Salz, ein Tannenholzbrett und die Bereitschaft zu echter Handarbeit, das sind die Zutaten aus denen der echte, der natürlich-aromatische, geschmacksintensive Graukäse schon vor tausend Jahren im Tiroler Raum gekäst wurde.
Einst Grundnahrungsmittel der Bergbevölkerung ist der von Hand gefertigte, äußerst fettarme Käse aus Kuhrohmilch heute eine echte Rarität. Die aromatischen Gerichte werden auf den Almen Südtirols ebenso serviert wie in den Sternerestaurants, deren Köche nur zu gern mit den markanten Aromen und der Urwüchsigkeit des Graukäses spielen.
Lediglich einige wenige Käsereien und Bergbauern stellen diese besondere Spezialität noch nach traditionellen Rezepten her, die meisten von ihnen im Ahrntal, weshalb die Köstlichkeit heute auch hauptsächlich unter dem Namen Ahrntaler Graukäse zu finden ist. Ist die Milch erst vollständig abgerahmt, wird dem natürlichen Sauermilchgerinnungsprozess Zeit gegeben, bevor die Masse schonend auf 50° Celsius erhitzt und der Bruch schließlich geschöpft wird. Nach dem Austreten der Molke wird die Masse zerkleinert, gesalzen und von Hand in Formen gepresst. Bis zu 3 Wochen reift der Graukäse dann unter regelmäßigem Wenden bei 25° Celsius in der natürlichen Luftfeuchtigkeit seiner Vollendung entgegen.
Der dabei entstehende Edelschimmel verleiht dem rindenlosen Graukäse-Laib seine charakteristische, grau-grüne Farbe und den intensiven Geruch. Mit zunehmender Reife werden Geruch und Geschmack immer bitterer und markanter. Ein traditionelles Geschmackserlebnis, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Ecopassion – Der Hanf in Südtirol

Auch in Südtirol wurde bis zum generellen Verbot des Hanfes als Rauschmittel Mitte des 20. Jahrhunderts Nutzhanf zur Herstellung von Bekleidung oder Seilen angebaut.
Nutzhanf enthält weniger als 0,2% des Rauschmittels THC. Zwei mutige Pioniere haben den Wert dieser vielseitigen Pflanze wiedererkannt und bauen seit wenigen Jahren wieder ganz legal Hanf in Südtirol an. In Percha. Im Pustertal. Dabei können alle Teile der einjährigen Pflanzen weiterverarbeitet werden. Die Saat wird im Mai ausgebracht und bereits ab dem 90. Tag nach der Aussaat kann etappenweise von der Blüte bis um Stängel geerntet werden. Inzwischen haben die Hanfpioniere Christoph Kirchler und Alexander Erlacher die Firma Ecopassion gegründet. Ihre Produktpalette an Hanfspezialitäten wächst beinahe täglich. Das besondere an Hanf ist sein Nährstoffreichtum. Das ausgewogene, dem menschlichen Organismus ähnliche Verhältnis der ungesättigten Fettsäuren Linolsäure und Alpha-Linolsäure, der hohe Anteil an essentiellen Aminosäuren und die vielen Spurenelemente, Vitamine und Ballaststoffe machen Hanfsamen und Hanföle nicht nur zu wohlschmeckenden Lebensmitteln, sondern vor allem zu Nahrungsmitteln, deren gesundheitsfördernder Aspekt nicht zu verachten ist.
Doch nicht nur in der Ernährung wirkt Hanf wahre Wunder. Auch als Dämmstoff und in der Kosmetik sind die Einsatzgebiete der traditionellen Nutzpflanze so vielseitig wie die kaum eines anderen Rohstoffes.
Ecopassion arbeitet zum Beispiel am Ziegel aus Hanf, baut Iglus aus Hanf und hat sich zum Ziel gesetzt, eine Allianz zu bilden, um den Wert des Hanfes für den Menschen, die Landwirtschaft und die Wirtschaft zu kommunizieren und weiterzutragen.
Mehr Informationen und die breite Produktpalette finden Sie unter www.ecopassion.it
Hanf in Südtirol

Südtiroler Markenspeck

Südtiroler Markenspeck
Südtiroler Markenspeck

Von all den Produkten, die mit dem Südtiroler Qualitätszeichen versehen ihre Reise um die Welt antreten, ist der Speck wohl eines der bekanntesten. Doch bevor die mild-würzige Räucherspezialität zur Brettl-Marende gereicht werden kann, braucht es viel Fachkenntnis,
Sorgfalt und Geduld, benötigt der Speck doch gut 22 Wochen Reifezeit, bis er sich über das Gütesiegel Regionales Südtiroler Qualitätsprodukt freuen darf. Doch das ist bei weitem nicht alles. Um die Bezeichnung Südtiroler Markenspeck tragen zu dürfen, müssen Fleisch und Hersteller strenge Auflagen erfüllen, denn nur aus hochwertigen Rohstoffen kann ein Produkt entstehen, dass diese Bezeichnung verdient. Von der Auswahl der Schweineschlegel, über den Zuschnitt der entbeinten Hamme bis hin zur Räuchertemperatur gibt es detaillierte Vorschriften für jeden einzelnen Produktionsschritt.
Regelmäßige Kontrollen garantieren die Qualität, das in der Region über Jahrzehnte ausgereifte Herstellungsverfahren sorgt für den unverwechselbaren Geschmack. Dabei gilt die Devise wenig Salz – lediglich bis zu 5% Salzgehalt nach Abschluss der 3-wöchigen Pökelung sind erlaubt -, wenig Temperatur, wenig Rauch und viel frische Luft. Nach dem Pökeln, für das jeder Hersteller lang gehegte und gut gehütete Gewürzmischungen verwendet, wird die Hamme abwechselnd bei bis zu maximal 20°C geräuchert und dann wieder getrocknet. Ein langwieriges Verfahren, durch das die feine Würze des Specks entsteht. Die Reife erfolgt dann zumeist hängend in gut durchlüfteten Räumen und kann gut und gerne fast ein halbes Jahr dauern. So viel Zeit und Aufwand steckt in einer Hamme Südtiroler Speck, wen wundert es da, dass auch dieser Südtiroler Spezialität ein eigenes Fest, das Speckfest im Villnöss, gewidmet ist, bei dem alljährlich im Oktober die Specküberraschung kreiert und allerlei Wissenswertes rund um den Speck präsentiert wird. Natürlich ist das Speckfest auch die ideale Gelegenheit, um all die leckeren Gerichte mit Speck, die eine zünftige Südtiroler Speisekarte zieren, kennenzulernen. Neben dem Südtiroler Markenspeck wird in  Südtirol auch Bauernspeck produziert, der sich vom klassischen Speck vor allem dadurch unterscheidet, dass die Tiere, die das Fleisch für den Bauernspeck liefern in Südtirol gehalten und geschlachtet worden sind und dass – ganz im Sinne der traditionellen Bauernwirtschaft – alle Teile des Schweins verarbeitet werden. Der Speck, der so ebenfalls unter strengen Kontrollen in Südtirol hergestellt wird, zeichnet sich im Vergleich zum Markenspeck durch einen höheren Fettanteil aus.

Südtiroler Kastanienbier

Von Völlan über die Mittelgebirgsterrassen hinunter nach Lana und weiter bis nach Barbian und Klausen im südlichen Eisacktal haben die Südtiroler Keschtn, die herrlich aromatischen Esskastanien, eine lange Tradition.
Dabei zeigt sich die köstliche Frucht in vielen schmackhaften Varianten. Von der gerösteten Version beim traditionellen Törggelemenü über die Kastaniensuppe bis hin zur Kastanientorte – die Kastanie überzeugt nicht nur mit einem hohen Gehalt an hochwertigem Eiweiß, Mineralstoffen, Vitamin B, C und E, sondern auch durch ihre Vielseitigkeit in Küche und Keller. Einst als Kastanienbrot das Grundnahrungsmittel der armen Bevölkerungsschichten macht die Esskastanie heute auch in der gehobenen Küche und sogar flüssig eine überaus gute Figur.
Im Gasslbräu, der Wirthausbrauerei in der Künstlerstadt Klausen, zum Beispiel, wird aus dem heimischen Kastanienmehl das mild-würzige, sehr aromatische Kastanienbier gebraut. Ein besonderer Genuss aus einem ganz besonderen Südtiroler Produkt.

Gasslbräu on Klausen
Gasslbräu on Klausen

 

Mario Krals Berufung für den Speck

Hofmanufaktur Kral im Sarntal
Hofmanufaktur Kral im Sarntal

Die Entscheidung von Mario Kral, vom Bau, im wahrsten Sinne des Wortes abzutreten und sich ganz was anderem zuzuwenden, nämlich der Speckproduktion auf dem eigenen Hof  in 1500 m Höhe, war offensichtlich ein „Einflüstern“ seiner inneren Stimme.

„Früher einmal war ich täglich von früh bis spät unterwegs, Termine da, Aufgaben dort – vieles ging an mir notgedrungen und unbeachtet vorbei, vielleicht auch deswegen, weil es eh schon immer da war und demnach selbstverständlich für mich schien. Meine innere Sehnsucht blieb aber und ich spürte, dass mein Herz was ganz anderes will.
Wie für viele von uns, überraschte mich irgendwann der Moment des bewussten Innehaltens Wollens. Ich wurde geradezu angetörnt von einem ganz neuen Lebensgefühl. Ich wusste, dass diese innere Botschaft ein unmissverständlicher Ruf war, eine Berufung wurde, heute mein Beruf ist.“
Mario Kral,  Hofmanufaktur Kral Sarntal Südtirol 

Hofmanufaktur Kral