Archiv der Kategorie: Sommerurlaub Südtirol

Mit der Seilbahn nach Pawigl


Abseits der großen Wandergebiete finden sich in Südtirol allerorts zauberhafte Geheimtipps für Wanderer und Naturliebhaber. Einer dieser Tipps ist mit Sicherheit das urige kleine Bergdorf Pawigl. Nicht weit von Lana auf dem Weg ins Ultental zweigt eine romantische, serpentinenreiche Bergstraße in die sonnige Bergfraktion ab. Noch reizvoller allerdings ist die Anreise mit der Seilbahn, deren Talstation einige hundert Meter vor der Abzweigung der Straße zu finden ist.
Mit einem Kurbeltelefon ruft man den Fahrer der Bahn in der Bergstation an, steigt in die 4 Personen fassende Kabine und schon startet die Fahrt zu den Pawigler Berghöfen. Die von einer Privatinitiative geführte, liebevoll gepflegte Seilbahn gleitet langsam und gemütlich über atemberaubend tiefe Schluchten hinauf in luftige 1.110 Meter über Normalnull. Schon dieser Schwebeflug allein ist eine Reise wert, weitet sich doch mit jedem Höhenmeter der Horizont.
Das Panorama erstreckt sich über Lana im Talkessel links unten hinauf bis zu den Dolomitengipfeln Lang- und Plattkofel über den Rosengarten und den Latemar bis hinüber zu Weißhorn und Schwarzhorn. Von der urigen Bergstation, wo der Fahrtpreis von nur 2,50 € pro Fahrt und Person beim Seilbahnwart entrichtet wird, führen zahlreiche Wanderwege berg- und talwärts. Zum Beispiel über den waldreichen Höhenweg vorbei am Buschenschank Leachnhof hinunter nach St. Pankraz in Ulten oder in etwa eineinhalb Stunden vorbei an der Schwarzen Lacke hinauf zum Gipfel des Vigiljoch, zur 1.790 Meter hoch gelegenen St. Vigilus Kapelle oder hinüber zur Bergstation der Seilbahn am Vigiljoch. Wer stille Wanderwege, eine ursprüngliche von Bauernhand gepflegte Naturlandschaft und urige Einkehrmöglichkeiten sucht, der wird hier um Pawigl herum mehr als fündig.

Südtirol Pension oder Hotel

Diese Frage stellt sich bei der Reiseplanung von Zeit zu Zeit. Erwartet man doch von seinem Urlaub nur das Allerbeste und irgendwie hat man nicht selten das Gefühl, die Kategorie Hotel wäre da die richtige Wahl. Dass man sich dabei auch irren kann, zeigt sich zum Beispiel in der kleinen 3-Sterne-Pension Wiesenhof im oberen Eisacktal.

Umgeben von der stillen Natur im Talschluss des Valsertales vereint der Wiesenhof all die Dinge in sich, die einen Urlaub in Südtirol so besonders machen: Zuallererst ist da die von Herzen kommende Gastfreundschaft, die den beiden Gastgeber Margareth und Markus Hofer ein echtes Anliegen ist. Gemütlich ist die Pension sowieso. Für modernen Wohnkomfort sorgen regelmäßige Renovierungen der mit viel Liebe eingerichteten Zimmer – gratis W-LAN und Flachbildschirm-Fernseher inklusive. Gesellig wird es an der neuen Bar und in der Zirbenholz-Stube ist besonderes Wohlbefinden garantiert. Ob Wintersport oder sommerlicher Aktiv-Urlaub – mitten im Wander- und Skiparadies der Almenregion Gitschberg Jochtal ist die Pension zu jeder Jahreszeit für jede Aktivität bestens gerüstet. Eine eigene Liegewiese, Tischtennis, Tischfußball und der Ski-Raum mit Skischuhtrockner runden das Angebot der Pension ab.

Doch was den Wiesenhof so ganz besonders macht, das ist seine Küche: Vom liebevoll angerichteten Frühstücksbuffet, auf dem eine Südtiroler Spezialität der anderen folgt, bis hin zum wahrhaft köstlichen Abendmenü von Gastgeber und Koch Markus Hofer, der sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat und bis heute voller Leidenschaft aus seinem breiten Repertoire Südtiroler Spezialitäten und Italienische Gerichte auf die Teller zaubert. Dass dabei auch die ursprüngliche Südtiroler Bauernküche eine wichtige Rolle spielt, versteht sich von selbst; ebenso wie die Tatsache, dass für den Hausherrn nicht nur in seiner Küche die Qualität an oberster Stelle steht. Ohne Wenn und Aber. Die Kreationen, die allabendlich das 4-Gang Spezialitätenmenü ausmachen, sind immer so naturnah wie möglich, immer gesund, immer abwechslungsreich und vor allem eines: Immer voller Geschmack. Also, wenn sich einmal die Frage stellt: Hotel Südtirol oder Pension Südtirol? Dann lautet die Antwort ganz klar: Die Pension ist die erste Wahl: Pension Südtirol

 

Archäologische Schätze am Ritten entdecken


Endlos scheinende Wanderwege, gepflegte Skipisten, hochgelegene Apfelplantagen, die Rittner Schmalspurbahn, das Bienenmusuem, die Wallfahrtskirche Maria Saal und natürlich die faszinierenden Rittner Erdpyramiden – das sonnige Rittner Hochplateau hat wohl ebenso viele Schätze zu bieten, wie es Einwohner zählt.
Darunter auch verborgene Schätze, die zeigen, dass auf dem Ritten schon lange vor unserer ereignisreichen Zeit Menschen ihre Spuren hinterlassen haben.
Ganz entspannt diesen Spuren folgen können Sie bei einem Spaziergang vom Parkplatz am Wolfsgrubener See zum knapp 50 Meter höher gelegenen Mitterstieler See in 1.234 m Meereshöhe. In der Bronze- und Eisenzeit gab es hier ein Wasserheiligtum mit Opferplatz auf einem Hügel am südlichen See-Ende. Wer es etwas sportlicher mag und bei der archäologischen Reise auch ein wenig Höhenluft schnuppern möchte, der lässt sich von der Umlaufbahn am Berghotel Zum Zirm in Pemmern hinauf zur Schwarzseespitze gondeln und erwandert auf dem Weg zum Unterhorn und auf Weg Nr. 2a und 2 weiter auf den 2.260 m hohen Gipfel des Rittner Horns. Gleich zu Beginn der knapp 3 ½ stündigen Runde, bei den kleinen Seen nahe der Schwarzseespitze, wurden Feuersteinspitzen gefunden, und auch bei einer Anhöhe nahe des Gasthof Unterhorn und weiter entlang des heutigen Panorama-Rundwanderweges finden sich immer wieder Überreste steinzeitlichen Lebens. Hier also begann, was heute einer der Bozner Seligkeiten ist: das Leben auf dem Ritten.
Hotel am Ritten

 

Hotel Sonnenhof in Kuens für verwöhnte Gaumen

Zutaten für die Küche kommen aus dem eigenen Kräutergarten – die Butter vom Bauern im Dorf, der Honig vom Imker im Dorf – das Brot eitd selbst gebacken. Im Hotel Meran ist die Küche gesund und vital.

Erlebnisstrasse Südtirol: Timmelsjoch Hochalpenstrasse


Gesucht:
Eine Verbindung aus sportlicher Herausforderung, fantastischen Ausblicken und kulturellen Höhepunkten.

Gefunden: Die Timmelsjoch Hochalpenstraße.

Exponiert, kurvenreich, vielfältig und als eine der längsten Steigungen des Alpenraumes bekannt  punktet die Timmelsjoch Hochalpenstraße zwischen Moos im Passeier in Südtirol und Au im österreichischen Ötztal mit allerlei Superlativen. Eine Straße, die vielmehr ist als nur ein Verkehrsweg zwischen Nord und Süd, mehr als der 1320 angelegte Saumpfad, auf dem die Händler südwärts zogen, lange bevor an ausgebaute Straßen zu denken war; diese Straße ist ein Stück Tiroler Geschichte, wie geschaffen für Motorradfahrer mit Abenteuergeist und Biker, die an Ihre Grenzen gehen wollen.
Die wohl interessantesten Abschnitte der Hochalpenstraße sind jene zwischen Obergurgl und der Passhöhe auf der Nordtiroler Seite, und der weitaus schroffere und steinigere Abschnitt vom Timmelsjoch hinab nach Moos im Passeier und von dort weiter nach St. Leonhard in Passeier, dem Geburtsort des legendären Südtiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer.
Diese knapp 30 Kilometer geben den Blick frei auf das sich immer wieder wandelnde Antlitz der Alpen. Im Rücken die Ötztaler Alpen, vor Augen die Gipfel der Stubaier Alpen, staunt der Reisende über die Felsterrasse auf der die kleine Ortschaft Stuls sich sonnt, genießt die Einkehr in den gepflegten Gasthöfen entlang der Timmelsjochstraße und lässt sich schließlich vom mediterranen Klima der Ortschaften im Passeiertal willkommen heißen.
Fünf Stationen entlang der Hochalpenstraße laden zu Entdeckungsreisen durch Geschichte, Natur, Kultur und Wirtschaft der Region ein. Sie heißen Steg (Mautstation Hochgurgl, Nordtirol),  Schmuggler (Timmelsbachbrücke, Nordtirol), Passmuseum (Nord/Südtirol), Fernrohr (Scheibkopf, Südtirol) und Granat (Moss im Passeier, Südtirol) und geben Einblick in die Flora und Fauna des Naturparks Texelgruppe, informieren über geologische Besonderheiten von Ötz- und Passeiertal und lassen Reisende mit den Schmugglern mitfiebern, die vor Jahrhunderten ihren Waren über die gletscherfreie Passhöhe schleppten. Geöffnet ist die Timmelsjoch Hochalpenstraße je nach Witterung von Ende Mai/Anfang Juni bis in den Oktober hinein. Ob mit dem – erleben Sie auf der Timmelsjochstraße eine „Erfahrung“, die Sie nicht mehr vergessen werden.