Archiv der Kategorie: Sommerurlaub Südtirol

Bäderkultur im Ultental

Das Hotel Villnerhof in Neumarkt

Freuen Sie sich auf erholsamen Urlaub in Neumarkt in Südtirol. Das Hotel Villnerhof liegt bequem, nur wenige km von der Ausfahrt der Brennerautobahn entfernt, in ruhiger grüner Lage,  in der sogenannten Vill, einem Vorort von Neumarkt.  Von hier aus sind es nur wenige km bis zum Kalterer See, oder in die Dolomiten, Einen Besuch wert auch der historische Ortskern von Neumarkt, mit seinen niedrigen Laubengängen. Das Hotel Villnerhof lädt zu Ruhe und Erholung ein – lässt Sie eintauchen in ein schönes Freibad mit einer Aussenkabine von Hydrosoft.  In diesem kurzen Video einige Eindrücke vom Hotel und von der Umgebung.

Kneippen in Südtirol: Truden und Altrei

Kneippen im Naturpark Trudner Horn
Kneippen im Naturpark Trudner Horn

Nur wenige Gehminuten vom Zentrum von Altrei entfernt, inmitten des Naturparks Trudner Horn, stehen in der Ruheoase am Sandegg alle Zeichen auf der heilsamen Wirkung der Wasserkraft im Sinne von Sebastian Kneipp.
Neben der perfekt gepflegten Kneipp-Anlage, die Sie von Altrei aus auf dem Wanderweg Nr. 3 erreichen, lädt auch die in lichten Lärchenwald gebettete Kneippanlage 10 Gehminuten von Truden entfernt zu erfrischend-wohltuenden Gesundheitsprogrammen nach der Kneippschen Lehre ein. Die Stille des Waldes, der erdige Duft und das sanfte Plätschern des Wassers sorgen für eine beruhigende und entspannte Atmosphäre, die die Wirksamkeit der Therapie nach Sebastian Kneipp unterstützt.
Das Wassertretbecken wird um ein Armbad, ein Gesichtsgussbecken und die kalte Ganzkörperdusche ergänzt. Korrekt angewendet reguliert die 5-Säulen Kneipptherapie die Durchblutung und aktiviert den Kreislauf. Erfrischend und belebend fördern die Wasseranwendungen zudem einen gesunden Schlaf und sind so die ideale Ergänzung zu einem ausgewogenen Urlaubsprogramm für Ihre Ferien im Naturpark Trudner Horn.

Die Timmelsjoch Hochalpenstraße (Passeiertal)

Gesucht: Eine Verbindung aus sportlicher Herausforderung, fantastischen Ausblicken und kulturellen Höhepunkten.
Gefunden: Die Timmelsjoch Hochalpenstraße.
Exponiert, kurvenreich, vielfältig und als eine der längsten Steigungen des Alpenraumes bekannt punktet die Timmelsjoch Hochalpenstraße zwischen Moos im Passeier in Südtirol und Au im österreichischen Ötztal mit allerlei Superlativen.
Eine Straße, die vielmehr ist als nur ein Verkehrsweg zwischen Nord und Süd, mehr als der 1320 angelegte Saumpfad, auf dem die Händler südwärts zogen, lange bevor an ausgebaute Straßen zu denken war; diese Straße ist ein Stück Tiroler Geschichte, wie geschaffen für Motorradfahrer mit Abenteuergeist und Biker, die an Ihre Grenzen gehen wollen. Die wohl interessantesten Abschnitte der Hochalpenstraße sind jene zwischen Obergurgl und der Passhöhe auf der Nordtiroler Seite, und der weitaus schroffere und steinigere Abschnitt vom Timmelsjoch hinab nach Moos im Passeier und von dort weiter nach St. Leonhard im Passeier, dem Geburtsort des legendären Südtiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer.
Diese knapp 30 Kilometer geben den Blick frei auf das sich immer wieder wandelnde Antlitz der Alpen. Im Rücken die Ötztaler Alpen, vor Augen die Gipfel der Stubaier Alpen, staunt der Reisende über die Felsterrasse auf der die kleine Ortschaft Stuls sich sonnt, genießt die Einkehr in den gepflegten Gasthöfen entlang der Timmelsjochstraße und lässt sich schließlich vom mediterranen Klima der Ortschaften im Passeiertal willkommen heißen. Fünf Stationen entlang der Hochalpenstraße laden zu Entdeckungsreisen durch Geschichte, Natur, Kultur und Wirtschaft der Region ein. Sie heißen Steg (Mautstation Hochgurgl, Nordtirol), Schmuggler (Timmelsbachbrücke, Nordtirol), Passmuseum (Nord/Südtirol), Fernrohr (Scheibkopf, Südtirol) und Granat (Moss im Passeier, Südtirol) und geben Einblick in die Flora und Fauna des Naturparks Texelgruppe, informieren über geologische Besonderheiten von Ötz- und Passeiertal und lassen Reisende mit den Schmugglern mitfiebern, die vor Jahrhunderten ihren Waren über die gletscherfreie Passhöhe schleppten.
Geöffnet ist die Timmelsjoch Hochalpenstraße je nach Witterung von Ende Mai/Anfang Juni bis in den Oktober hinein. Ob mit dem Motorrad, auf dem Rennrad oder mit dem PKW – erleben Sie auf der Timmelsjochstraße eine „Erfahrung“, die Sie nicht mehr vergessen werden.

Südtirols ganz spezielle Aufstiegsanlagen

Im Wander- und Wintersportparadies Südtirol sind Aufstiegsanlagen wahrlich keine Seltenheit. Im Gegenteil. Vom Watles bis in die Sextner Dolomiten besteht südtirolweit ein ausgedehntes Netz an bestens gewarteten Anlagen, um Höhenmeter schnell und sicher zu überwinden.

Vom Sessellift bis zur Panoramakabinenbahn ist alles dabei. Einige dieser Bahnen aber,  verdienen eine gesonderte Erwähnung. Der Einzelsessellift von Meran auf den Segenbühel bei Dorf Tirol beispielsweise ist solch eine erwähnenswerte Südtiroler Aufstiegsanlage. Mit einer Fahrtgeschwindigkeit von 1,5 Metern pro Sekunde überwindet er auf einer Länge von 430 Metern ganz gemächlich einen Höhenunterschied von 169 Höhenmetern. Einen wesentlich größeren Höhenunterschied bezwingt die Mendelstandseilbahn in Südtirols Süden 1903 wurde die Bahn, die von der Kalterer Fraktion St. Anton bis hinauf auf den Mendelpass ganze 833 Höhenmeter in nur 12 Minuten überwindet, in Betrieb genommen und ist bis heute eine der längsten und steilsten Standseilbahnen in Europa. Vom Gasthof Gasteiger oberhalb von Algund hingegen fahren Wanderer gemütlich und sehr aussichtsreich in den kleinen 1-Mann-Gondeln des Korbliftes stehend hinauf zur Leiter Alm. Ein seltenes und deshalb umso reizvolleres Erlebnis.
Ebenfalls ein besonderes Erlebnis ist eine Fahrt mit der Seilbahn von Bozen hinauf nach Kohlern. Immerhin ist sie die älteste Personenseilbahn weltweit.
Und auch mit Schmalspurbahnen kann Südtirol punkten: Auf dem Ritten verbindet sie die Ortschaften Oberbozen und Klobenstein. Ob luftig im Sessellift, wohlbehütet in der Panoramagondel schwebend oder ganz klassisch auf Gleisen – auch bei den Aufstiegsanlagen hat  so einige Superlative zu bieten.

Im Südtiroler Valsertal

Bilder aus Südtirol: sie gehören selbstverständlich zu diesem Blog. Wenn es sich noch dazu um eine besondere Sammlung handelt, dann interessiert uns das umso mehr. Die kleine Pension in Südtirol, „Der Wiesenhof“ in Vals, das liegt nahe bei Brixen, am Eingang ins Pustertal, hat eine solche Sammlung mit dem Namen „Ein Valser  Sommer“auf

Das Hotel Bauhof im Vinschgau

Der 1507 hohe Reschenpass, bildet die Grenze: beginnen tut dieses etwas andere Tal an der Töll bei Partischins, etwas oberhalb von Meran. Mit dem Auto durchfahren, sind das in etwa 80 km. Mitten drin, mehr oder minder noch im unteren Vinschgau, hat es sich das Hotel Bauhof gemütlich gemacht.

Das Pfitscher Schartl bei den Spronser Seen

Auf dem Weg von der Fraktion Hochmuth, einem Ortsteil des Kultur- und Tourismus-historischen bedeutsamen Dorf Tirol, zur Scharte bei den Spronser Seen. Nach einer nur knapp 2-stündigen, teils sehr aussichtsreichen Wanderung vorbei am Steinegghof und dem Gasthaus Mutkopf erreicht man ein Joch, das Pfitscher Schartl in 2.132 m Meereshöhe.
Zahlreiche verstreut platzierte Schalensteine, aber auch Felszeichnungen, Keramikbruch und Mauerreste künden von der Bedeutung dieses Passüberganges schon in der ausgehenden Bronzezeit, wahrscheinlich als Kultstätte. Direkt am Wegesrand reihen sich die Schalensteine aneinander. Ganz verschiedene Figuren sind zusätzlich zu den üblichen kleinen Gruben in die imposanten Steine gerieben worden.
Wer Lust hat, die faszinierende, äußerst wasserreiche Naturlandschaft hier auf der Spronser Seenplatte intensiver kennen zu lernen, der wandert vom Pfitscher Schartl noch etwa 1 Stunde weiter, über die Pfitscher Lacke bis hin zur Oberkaseralm. Hier, wo wir heute zur Rast bei Almbutter, geräuchertem Speck und Apfelstrudel in die Oberkaseralm einkehren, machten die Menschen schon in der Mittelsteinzeit Rast. Ein Ort mit Geschichte und Zukunft. (Bildnachweis: Seilbahn Hochmuth)

 

Südtirols Städte – Von Nord nach Süd


Durchquert man Südtirol von Nord nach Süd wie es schon vor Jahrhunderten die Handelsreisenden auf ihrem Weg in die italienischen Handelsstädte taten, so ist die erste der 8 Südtiroler Städte, die man erreicht, das mittelalterlich-elegante Sterzing. Deutlich spürt der Gast bei seinem Bummel durch die Stadtgasse zum markanten Zwölferturm den Einfluss der Fugger und anderer altadliger Familien. Herrschaftliche Bürgerhäuser – vielfach auf das 15. Jahrhundert zurückgehend – verraten, dass Sterzing nicht nur durch den Handel, sondern auch durch den Silberbergbau zu Wohlstand kam.
Knapp 50 Kilometer weiter im Süden, am Fuße der Plose, liegt die Bischofstadt Brixen. Zeugnis ihrer Bedeutung legen die Hofburg, der Dom und das Priesterseminar ab. Bis heute ist die Stadt mit Kloster Neustift und der Pädagogischen Fakultät der Universität Bozen ein wichtiges Bildungszentrum in Südtirol.
Noch weiter südlich im Eisacktal – weithin erkennbar an seinem Wahrzeichen Kloster Säben, das hoch über der Stadt auf einer Felsnadel thront – liegt Klausen. Die malerische Altstadt zog im Lauf der Jahrhunderte das Interesse von mehr als 250 Künstlern, vor allem Malern, Bildhauern, Kupferstechern, Schnitzern und Literaten auf sich. Dem Lauf des Eisacks folgend erreicht der Reisende von Klausen kommend Bozen, die Landeshauptstadt Südtirols. Vom Weinbaugebiet St. Magdalena über den farbenfrohen Obstmarkt und die Laubengasse mit ihren Geschäften, Bars und Cafés hin zum Waltherplatz, vom Stadttheater über das Forschungsinstitut Eurac zurück zum Archäologiemuseum mit der Ötzi-Ausstellung und weiter zur Talferpromenade, dem beliebten Spazierweg entlang des Flusses, an dessen Ende Schloss Runkelstein, Südtirols Bilderburg, liegt – Bozen vereint Handel und Forschung, italienisches und deutsches Lebensgefühl, Kultur und Genuss gekonnt miteinander.
Die südlichste Stadt Südtirols ist Leifers, 10 Kilometer unterhalb von Bozen im Tal der Etsch gelegen. Das Stadtrecht erhielt Leifers erst 1985 und ist somit die Jüngste der 8 Südtiroler Städte.

 

 

Trauttmansdorffer Thronsessel


Von majestätischer Wirkung sind die beiden schlichten Holzsessel, die am Hochkreuz in Algund eine ganz besondere Aussichtsplattform bilden. Weit schweift der Blick hier an einem der vielen sonnig-klaren Tage über das Etschtal. Die Spezialität allerdings, die den Trauttmansdorffer Thronsesseln ihren Namen gegeben hat, ist der Blick in die Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Ein Blick, der dank des geschickt platzierten Fernglases bis ins Detail reicht und der Lust macht auf mehr. Auf einen Besuch der Botanischen Gärten rund um das oberhalb von Meran gelegene Schloss Trauttmansdorff, in dem einst Kaiserin Sissi residierte, und darauf, die Mittelgebirgshänge und Bergwege rund um Algund zu erkunden und die Perspektive zu ändern. Die imposanten Thronsessel sind ein reizvolles Ziel bei einem kleinen Spaziergang oder bei einer gemütlichen Radwanderung entlang der einstigen Römerstraße, der Via Claudia Augusta, die seit der Mitte des 1. Jahrhunderts nach Christus als bedeutende Reiseachse für Händler, Könige und Truppen die Poebene mit der Donau verband. Ein Etappenziel, das Sie nicht verpassen sollten.