Archiv der Kategorie: Frühling in Südtirol

Wandern rund um Marling

Himmelsschlüsselchen, Waldrebe und Buschwindröschen bedecken den Waldboden, der Duft von Kirsch- und Apfelblüten liegt noch in der Luft, die vom Gezwitscher der Vögel erfüllt ist, und soweit das Auge reicht, wechseln Grüntöne aller Nuancen sich ab. Der Frühling schickt sich an, dem Frühsommer die Herrschaft zu überlassen. Das Etschtal genießt die wärmenden Strahlen der Sonne. Und auch wir Menschen atmen auf. Kaum eine bessere Zeit gibt es, um das Meraner Land zu erwandern. Also hinein in die Wanderschuhe und hinauf auf die Wanderwege. Wohin ist bei dieser Auswahl an Wandertouren keine Frage. Vielmehr fragt sich, welche der vielen Wanderungen soll die erste sein, denn dass auf die erste noch viele weitere Wanderungen folgen werden, ist spätestens dann klar, wenn man einen Blick auf die Wanderkarte  wirft.

Vom Marlinger Waalweg, dem mit 12 Kilometern längsten Waalweg im Burggrafenamt, über den aussichtsreichen Marlinger Höhenweg mit Blick auf Meran bis hin zum Walderlebnispfad weckt jeder der Wege rund um Marling die Wanderlust aufs Neue. Doch das ist ja kein Wunder, verbindet doch jeder der sorgfältig gepflegten Wanderwege Naturgenuss mit einem Stück Südtiroler Geschichte. Der Marlinger Waalweg beispielsweise verdankt seine Errichtung dem Kartäuserkloster Allerengelsberg im Schnalstal. Doch stellvertretend für all die Wanderungen, die Sie in Marling erwarten, stellen wir Ihnen hier mal 3 der schönsten Touren vor:

Den Marlinger Höhenweg erreicht der Wanderer nach einem etwa 30-minütigen leichten Aufstieg direkt vom Dorfzentrum Marling der Markierung 32 bis Halbweg folgend. Bis zum „Senn am Egg“ dem Ende des Marlinger Höhenwegs, sind es nun rund 1,5 Stunden auf einem ebenen Weg mit Blick auf die Kurstadt Meran. Beim „Senn am Egg“ steigt man entweder direkt (Markierung 35) nach Marling ab, oder geht in nördlicher Richtung weiter, bis man auf den Marlinger Waalweg trifft, um auf diesem in rund 2 Stunden (ab „Senn am Egg“) zurück ins Dorfzentrum zu gelangen.

Am Marlinger Waalweg
Am Marlinger Waalweg

Der Marlinger Waalweg mit seiner Waalschelle ist auch für Kinder ein besonderes Erlebnis. Dank mehrerer Zustiege zum Waalweg lässt sich für jede Wanderlaune die richtige Weglänge finden. Die insgesamt 12 Kilometer lange Waalwegrunde beginnt nahe der Waldschenke, die vom Dorfzentrum Marling in etwa 20 Minuten über den Weg mit der Markierung Nr. 32 zu erreichen ist, und kann auf dem ebenen Waalweg bis zu dessen Ende weitergeführt werden. Besonders schön ist jener etwa 2 Kilometer lange Abschnitt des Waalweges nahe der Waldschenke, der zum Walderlebnispfad ausgebaut wurde und nun mit 13 Stationen alles Wissenswerte über die Geschichte der Waale preisgibt.

St. Vigilius Kirchlein am Vigiljoch
St. Vigilius Kirchlein am Vigiljoch

Wer nach Höherem strebt, dem sei die Wanderung vom Marlinger Berg hinauf zum Vigiljoch oberhalb von Lana empfohlen. Rund 530 Höhenmeter sind bei dieser Bergwanderung auf einer Strecke von insgesamt 11 Kilometern zu überwinden. Der Startpunkt der Tour, die über den Eggersteig und den Forstweg 34 hinauf zum Kirchlein des Heiligen Vigilius führt, liegt beim Eggerhof, oberhalb von Marling. Der Abstieg vom Vigiljoch Kirchlein erfolgt indes auf Weg Nr. 9 über die Schwarze Lacke bis zum Ausgangspunkt beim Eggerhof.

Balance finden in Spinges

Balance finden in Spinges Südtirol
Balance finden in Spinges Südtirol

Innere Kraft durch achtsames Atmen: Wie die erwachende Natur strebt auch unser Körper in diesen Wochen nach dem Ende des Winters nach Reinigung und Erneuerung. Nirgends finden Sie leichter einen Zugang zu Ihrer eigenen inneren Balance als unter freiem Himmel, umgeben von tiefgrünen Wäldern und der klaren Luft der Mittelgebirgslagen rund um Spinges. Von der Kirche in Spinges begleitet Sie die Vitaltrainerin Gabi Stolz immer donnerstags vom 4. Mai bis zum 8. Juni zum Vogelbühel, einem der historischen Südtiroler Kraftorte und von dort weiter zum aufgelassenen Bunker, der in den vergangenen Jahren zu einem Begegnungsort geworden ist und von dessen hölzernem Aussichtsturm aus Ihr Blick weit über das Eisacktal schweift. Entlang des Weges halten Sie immer wieder inne. Einfache Atemübungen richten den Blick nach innen und verhelfen Ihnen zu entspannter Gelassenheit und innerer Ruhe. Reservieren Sie Ihre persönliche Begegnung mit den intensiven Düften der Wälder und Ihrem eigenen inneren Gleichgewicht direkt beim Tourismusverein Gitschberg Jochtal unter info@gitschberg-jochtal.com oder telefonisch unter 0039 0472 886048 und lassen Sie sich von der Kraft des Frühlings inspirieren.

Kneippen in Südtirol: Truden und Altrei

Kneippen im Naturpark Trudner Horn
Kneippen im Naturpark Trudner Horn

Nur wenige Gehminuten vom Zentrum von Altrei entfernt, inmitten des Naturparks Trudner Horn, stehen in der Ruheoase am Sandegg alle Zeichen auf der heilsamen Wirkung der Wasserkraft im Sinne von Sebastian Kneipp.
Neben der perfekt gepflegten Kneipp-Anlage, die Sie von Altrei aus auf dem Wanderweg Nr. 3 erreichen, lädt auch die in lichten Lärchenwald gebettete Kneippanlage 10 Gehminuten von Truden entfernt zu erfrischend-wohltuenden Gesundheitsprogrammen nach der Kneippschen Lehre ein. Die Stille des Waldes, der erdige Duft und das sanfte Plätschern des Wassers sorgen für eine beruhigende und entspannte Atmosphäre, die die Wirksamkeit der Therapie nach Sebastian Kneipp unterstützt.
Das Wassertretbecken wird um ein Armbad, ein Gesichtsgussbecken und die kalte Ganzkörperdusche ergänzt. Korrekt angewendet reguliert die 5-Säulen Kneipptherapie die Durchblutung und aktiviert den Kreislauf. Erfrischend und belebend fördern die Wasseranwendungen zudem einen gesunden Schlaf und sind so die ideale Ergänzung zu einem ausgewogenen Urlaubsprogramm für Ihre Ferien im Naturpark Trudner Horn.

Wenn in Meran der Frühling erwacht…

Die ganze Welt der Blumen und Pflanzen in einem Garten
Die ganze Welt der Blumen und Pflanzen in einem Garten

…dann ist die Zeit strahlender Farben und berauschender Düfte gekommen. Und wo lässt sich dieser Sinnesgenuss intensiver und unmittelbarer erleben als auf den sonnigen Hängen oberhalb der Kurstadt, wo die Sonne ihre ganze Kraft entfaltet und eine enorme Pflanzenvielfalt in ihrer ganzen Schönheit erstrahlt? Hier, in den botanischen Gärten rund um Schloss Trauttmansdorff, tanken Sie bei vergnüglichen Streifzügen die Energie der wiedererwachenden Natur.
Noch schöner allerdings ist dieses Naturerwachen in fachkundiger Begleitung. Vom 19. Mai bis zum 9. Juni bringen Ihnen die Gartenführer jeden Freitag von 14.30 bis 16.30 Uhr in Themenführungen und interaktiven Workshops die Vielfalt des Frühjahrs näher.
Tickets für diese speziellen Führungen können Sie für € 21,00 online auf www.trauttmannsdorff.it oder direkt an der Kasse der Botanischen Gärten erwerben. Vom Treffpunkt am Besucherzentrum aus tauchen Sie dann gemeinsam mit Ihrem Gartenführer in die frühlingshaften Themenwelten ein, die mit ihrer Farbenpracht Ihre Sinne verführen und Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben werden. Persönliche Beratung erhalten Sie unter info@trauttmansdorff.it und via Telefon unter 0039 0473 255600. Für ein Hotel in Meran 

Die Timmelsjoch Hochalpenstraße (Passeiertal)

Gesucht: Eine Verbindung aus sportlicher Herausforderung, fantastischen Ausblicken und kulturellen Höhepunkten.
Gefunden: Die Timmelsjoch Hochalpenstraße.
Exponiert, kurvenreich, vielfältig und als eine der längsten Steigungen des Alpenraumes bekannt punktet die Timmelsjoch Hochalpenstraße zwischen Moos im Passeier in Südtirol und Au im österreichischen Ötztal mit allerlei Superlativen.
Eine Straße, die vielmehr ist als nur ein Verkehrsweg zwischen Nord und Süd, mehr als der 1320 angelegte Saumpfad, auf dem die Händler südwärts zogen, lange bevor an ausgebaute Straßen zu denken war; diese Straße ist ein Stück Tiroler Geschichte, wie geschaffen für Motorradfahrer mit Abenteuergeist und Biker, die an Ihre Grenzen gehen wollen. Die wohl interessantesten Abschnitte der Hochalpenstraße sind jene zwischen Obergurgl und der Passhöhe auf der Nordtiroler Seite, und der weitaus schroffere und steinigere Abschnitt vom Timmelsjoch hinab nach Moos im Passeier und von dort weiter nach St. Leonhard im Passeier, dem Geburtsort des legendären Südtiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer.
Diese knapp 30 Kilometer geben den Blick frei auf das sich immer wieder wandelnde Antlitz der Alpen. Im Rücken die Ötztaler Alpen, vor Augen die Gipfel der Stubaier Alpen, staunt der Reisende über die Felsterrasse auf der die kleine Ortschaft Stuls sich sonnt, genießt die Einkehr in den gepflegten Gasthöfen entlang der Timmelsjochstraße und lässt sich schließlich vom mediterranen Klima der Ortschaften im Passeiertal willkommen heißen. Fünf Stationen entlang der Hochalpenstraße laden zu Entdeckungsreisen durch Geschichte, Natur, Kultur und Wirtschaft der Region ein. Sie heißen Steg (Mautstation Hochgurgl, Nordtirol), Schmuggler (Timmelsbachbrücke, Nordtirol), Passmuseum (Nord/Südtirol), Fernrohr (Scheibkopf, Südtirol) und Granat (Moss im Passeier, Südtirol) und geben Einblick in die Flora und Fauna des Naturparks Texelgruppe, informieren über geologische Besonderheiten von Ötz- und Passeiertal und lassen Reisende mit den Schmugglern mitfiebern, die vor Jahrhunderten ihren Waren über die gletscherfreie Passhöhe schleppten.
Geöffnet ist die Timmelsjoch Hochalpenstraße je nach Witterung von Ende Mai/Anfang Juni bis in den Oktober hinein. Ob mit dem Motorrad, auf dem Rennrad oder mit dem PKW – erleben Sie auf der Timmelsjochstraße eine „Erfahrung“, die Sie nicht mehr vergessen werden.

Von der Blüte bis zum Obst

Frühling und Herbst: wie die Zeit vergeht. Zwischen den zarten Blüten und den knackigen Äpfeln liegt eine arbeitsame Zeit des Bauern. Das mediterrane Klima mit den vielen Sonnenstunden tut das Übrige.
Gerne laden wir unsere Gäste täglich zu frischem Obst aus unserem eigenen Anbau ein. Lana ist schließlich der Obstgarten Südtirols schlechthin. Herzliche Grüße vom Hotel Kröllnerhof in Lana bei Meran. www.kroellnerhof.com

Wildkräutertage in Lana und Umgebung


Kaum das die Blütenfesttage in Lana und Umgebung vorüber sind, steht schon die nächste Veranstaltungsreihe vor der Tür: Bei den Wildkräutertagen dreht sich alles um die gesunden Gaben der Natur, die hier in Lana und Umgebung seit Jahrhunderten wertvoller Teil der Bauernküche sind.
Doch welche Schätze auf den heimischen Wiesen gedeihen, wäre beinahe in Vergessenheit geraten. Ein Grund mehr, bei den Wildkräutertagen des Burggrafenamtes Köstliches aus Wildgemüse und Wildkräutern zu probieren und sich von den Köchen in die Geheimnisse der Südtiroler Küche einweihen zu lassen.
Bekömmlich und direkt von den Bauern vor Ort angebaut, schmecken die Gerichte aus dem Kräutergarten gleich noch einmal so gut, wenn man weiß, wie wertvoll und gesund die ausschließlich heimischen Kräuter und Gemüsesorten sind.
Bereits am 9. April – anlässlich der Bäuerlichen Genussmeile im Rahmen der Blütenfesttage in Lana – steht die Südtiroler Bauernküche im Mittelpunkt des Geschehens und vom 27. April bis zum 15. Mai wird dieser Themenschwerpunkt in Lana mit verschiedenen attraktiven Programmpunkten in den Mittelpunkt gerückt. Hotel in Lana
(Fotonachweis: lana.info)

 

 

 

Frühling am Latschander Waalweg


Sonnig und niederschlagsarm ist der Vinschgau eine beliebte Urlaubsregion, dass er dereinst die Kornkammer Südtirols wurde und heute ein ertragreiches Obstanbaugebiet ist, verdankt dieser wunderbare Landstrich einer Besonderheit: seinen Waalen.
Die teils Jahrhunderte alten Wasserkanäle, die oft unter beschwerlichen Bedingungen angelegt wurden, sorgten dafür, dass stets ausreichend Wasser für die Landwirtschaft zur Verfügung stand. Einer dieser Waale – und einer der wenigen, der bis heute betrieben wird, ist der 1873 erbaute Latschanderwaal, der 8 Kilometer lange Waalweg von Schloss Kastelbell bis zum Ortseingang von Latsch.
Wenn der Frühling erwacht, dann erwacht auch der Waal. Von April bis September führt er Wasser und wird von einem Waaler betreut. Ein Stück lebendige Landwirtschaftsgeschichte. Mit der Wegnummer 3 markiert führt der gut gesicherte Waalweg, der auch für ungeübte Wanderer sehr gut geeignet ist, ganz entspannt durch die für den Vinschgau so typischen, sonnig-warmen Laubwälder, vorbei an Obstwiesen und Weinbergen bis zum Kreisverkehr am Ortseingang von Latsch. In der Latschander-Schlucht ist der Waalweg sogar direkt in die Felsen gehauen. Ein sanftes, genussvolles Wandererlebnis, dass viele weitere Möglichkeiten bietet. So können Wanderlustige bis nach Goldrain weiterziehen, mit der Seilbahn in das 1.740 Meter hoch gelegene Feriendörfchen St. Martin im Kofel hinauf fahren, um dort aussichtreiche Wanderungen zu unternehmen. Für all jene, die die Waalwegwanderung in Latsch beenden möchten, geht es bequem und fröhlich mit der Vinschger Bahn zurück nach Kastelbell. Unsere Hotelempfehlung!

 

Zwischen Schneegipfeln und Palmen – Frühling in Meran


Im Skigebiet Meran 2000 wedeln die Skifahrer auf bestens präparierten Pisten dem nächsten Hüttenzauber entgegen, die Gipfel der Texelgruppe grüßen schneeweiß verhüllt ins Tal hinab und die nächste Wanderung zu den Mutköpfen ist noch Zukunftsmusik. Doch weiter unten, hier im Meraner Talkessel streckt der Frühling, lang vor dem Ende der Skisaison, seine Fühler aus, verhilft den Promenaden der Kurstadt zu neuen Farben und lockt die ersten Wanderer zum Frühlingsspaziergang auf die Waalwege.
Wenn sich in Südtirol mediterraner Charme und alpine Gastlichkeit die Hand reichen, dann ist die Kurstadt Meran im Frühling dafür wohl das beste Beispiel. Überdacht von Palmwedeln recken Frühblüher ihre Blüten der Sonne entgegen, in den Cafés entlang der Sommerpromenade ist es Zeit für den ersten Cappuccino im Freien und wer Lust hat, den Winter zu verabschieden, der ist in wenigen Minuten von Meran aus in einem der fünf nahegelegenen Skigebiete der Ortler Skiarena.
Das Besondere am Meraner Frühling ist, das er im wahrsten Sinne des Wortes ein Früh-ling ist. Schon im Januar erreicht das Thermometer zumeist Plusgrade. Die Texelgruppe schirmt die Kurstadt Meran gegen kalte Nord- und Nordwest-Strömungen ab, während aus dem Süden, das Etschtal hinauf, milde Winde herauf ziehen, die für angenehme Temperaturen sorgen. Ein ganz besonderer Tipp für den Frühling ist auch ein Spaziergang auf den Spuren der Kaiserin Sissi über den Sissiweg vom Stadtzentrum Meran zum Schloss Trauttmansdorff, dessen botanische Gärten mit ihren 80 Gartenlandschaften aus aller Welt ab dem 25. März 2016 wieder zu einer Reise durch eine wahres Blütenmeer einladen.

 

Frühlingstal in Montiggl


Kaum das der Frost seinen ärgsten Griff lockert, erobert die Sonne viele Winkel Südtirols für sich zurück und lässt schon zeitig im Jahr Frühlingsstimmung aufkommen. Nach einem Bummel über die Passerpromenade und den Tappeinerweg in Meran die wärmenden Sonnenstrahlen beim ersten Cappuccino im Freien genießen, den Straßenmusikanten auf dem Bozner Waltherplatz lauschen oder erste Radtouren auf den ebenen Talradwegen im Vinschgau unternehmen – schon im Februar und März zeigt sich in den tieferen Lagen Südtirols der mediterrane Einfluss des südlich-milden Klimas. Bei einem Streifzug durch die Südtiroler Täler entdeckt der Spaziergänger vielerorts die ersten Knospen an Bäumen und Sträuchern.
Ein ganz besonders frühlingshaftes Kleinod aber verbirgt sich im Montiggler Wald im Südtirols Süden. Hier im Tal der Etsch in der Gemeinde Eppan, nur wenige Kilometer südlich der Landeshauptstadt Bozen, erstreckt sich zwischen Schloss Sigmundskron und der Leuchtenburg über dem Kalterer See ein Naherholungsgebiet, das dank der beiden Montiggler Seen im Sommer bei Badegästen sehr beliebt ist. Zu Jahresbeginn aber, da gehört das Frühlingstal im Montiggler Wald ganz den Spaziergängern, den Nordic Walkern und den Familien. Nicht selten sieht man Menschen mit Fotokameras zwischen all den Märzenbechern und Leberblümchen hocken, die versuchen, den Frühling in ihren Bildern einzufangen. Die Frühblüher, von den Südtirolern auch gern Großes Schneeglöckchen genannt, die hier an den Ufern des Aschbachs ihre Blütenköpfe aus dem Boden recken und ganze Blütenteppiche bilden, sind wahre Frühlingsboten. Vom südlichen Ende des Großen Montiggler Sees bis beinahe hinüber zum Kalterer See zieht sich das Südtiroler Frühlingstal. Ein angenehm-leichter Frühlingsspaziergang für Jung und Alt, der die Wintermüdigkeit aus den Knochen vertreibt und Lust macht auf frische Farben und auf Neubeginn.