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Unvergesslich: Almerlebnisweg Pfossental


Unberührte Naturlandschaften in stillen Bergtälern, idyllisch und beinahe menschenleer – auch das ist Südtirol. Einer dieser Kraftorte, in die man sich gleich beim ersten Besuch verliebt und die einen nie mehr so recht loslassen, ist das hochgelegene Pfossental im Naturpark Texelgruppe. Von Meran aus gelangt man über das Schnalstal (Abzweigung kurz vor Karthaus) rasch mit dem Auto zum Parkplatz am Vorderkaser (1.693 m). Es empfiehlt sich eine Einkehr in den Gasthof Jägerrast (köstliche Süßspeisen!), dem eine Hofkäserei angeschlossen ist. Hier beginnt der Almerlebnisweg, Teil des Meraner Höhenweges, der nicht nur atemberaubende Ausblicke auf das Eisjochl und weitere umliegenden Gipfel, sondern auch faszinierende Einblicke in die Südtiroler Almwirtschaft gewährt. Immer entlang des Pfossentalbaches erreicht man – stets die 3.281 m hohe Hohe Weiße im Blick – in kurzen Abständen mit Mitterkaser, Rableid Alm und Eishof gleich 3 hochgelegene Almen (1.954- 2.076 m). Die Informationstafeln entlang des Weges liefern Wissenswertes zu 18 verschiedenen Themen, darunter die Käserei, die historischen Bewässerungsanlagen, „Waale“ genannt, die Flora und Fauna von Schnals- und Pfossental, sowie das Steinwild und die geologischen Besonderheiten im Naturpark Texelgruppe. Auch die Sagen, die sich um dieses beinahe mystische Tal ranken, werden auf dem Almerlebnisweg thematisiert. Auf knapp 10 Kilometern überwinden Wanderer auf dem Almerlebnisweg 380 Höhenmeter in weniger als 3 Stunden Gehzeit. Wer mit guter Kondition unterwegs ist, hat vom Eishof aus unzählige Möglichkeiten, die Wanderung auszudehnen. Verlängern Sie doch Ihrer Entdeckungsreise durch das Pfossental bis zur Johannesscharte, der Lodner Hütte oder der Stettiner Hütte. Ein bleibendes Erlebnis.
(Bilder: Wikimedia Commans)

 

 

 

 

 

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