Wenn in Meran der Frühling erwacht…

Die ganze Welt der Blumen und Pflanzen in einem Garten
Die ganze Welt der Blumen und Pflanzen in einem Garten

…dann ist die Zeit strahlender Farben und berauschender Düfte gekommen. Und wo lässt sich dieser Sinnesgenuss intensiver und unmittelbarer erleben als auf den sonnigen Hängen oberhalb der Kurstadt, wo die Sonne ihre ganze Kraft entfaltet und eine enorme Pflanzenvielfalt in ihrer ganzen Schönheit erstrahlt? Hier, in den botanischen Gärten rund um Schloss Trauttmansdorff, tanken Sie bei vergnüglichen Streifzügen die Energie der wiedererwachenden Natur.
Noch schöner allerdings ist dieses Naturerwachen in fachkundiger Begleitung. Vom 19. Mai bis zum 9. Juni bringen Ihnen die Gartenführer jeden Freitag von 14.30 bis 16.30 Uhr in Themenführungen und interaktiven Workshops die Vielfalt des Frühjahrs näher.
Tickets für diese speziellen Führungen können Sie für € 21,00 online auf www.trauttmannsdorff.it oder direkt an der Kasse der Botanischen Gärten erwerben. Vom Treffpunkt am Besucherzentrum aus tauchen Sie dann gemeinsam mit Ihrem Gartenführer in die frühlingshaften Themenwelten ein, die mit ihrer Farbenpracht Ihre Sinne verführen und Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben werden. Persönliche Beratung erhalten Sie unter info@trauttmansdorff.it und via Telefon unter 0039 0473 255600. Für ein Hotel in Meran 

Die Timmelsjoch Hochalpenstraße (Passeiertal)

Gesucht: Eine Verbindung aus sportlicher Herausforderung, fantastischen Ausblicken und kulturellen Höhepunkten.
Gefunden: Die Timmelsjoch Hochalpenstraße.
Exponiert, kurvenreich, vielfältig und als eine der längsten Steigungen des Alpenraumes bekannt punktet die Timmelsjoch Hochalpenstraße zwischen Moos im Passeier in Südtirol und Au im österreichischen Ötztal mit allerlei Superlativen.
Eine Straße, die vielmehr ist als nur ein Verkehrsweg zwischen Nord und Süd, mehr als der 1320 angelegte Saumpfad, auf dem die Händler südwärts zogen, lange bevor an ausgebaute Straßen zu denken war; diese Straße ist ein Stück Tiroler Geschichte, wie geschaffen für Motorradfahrer mit Abenteuergeist und Biker, die an Ihre Grenzen gehen wollen. Die wohl interessantesten Abschnitte der Hochalpenstraße sind jene zwischen Obergurgl und der Passhöhe auf der Nordtiroler Seite, und der weitaus schroffere und steinigere Abschnitt vom Timmelsjoch hinab nach Moos im Passeier und von dort weiter nach St. Leonhard im Passeier, dem Geburtsort des legendären Südtiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer.
Diese knapp 30 Kilometer geben den Blick frei auf das sich immer wieder wandelnde Antlitz der Alpen. Im Rücken die Ötztaler Alpen, vor Augen die Gipfel der Stubaier Alpen, staunt der Reisende über die Felsterrasse auf der die kleine Ortschaft Stuls sich sonnt, genießt die Einkehr in den gepflegten Gasthöfen entlang der Timmelsjochstraße und lässt sich schließlich vom mediterranen Klima der Ortschaften im Passeiertal willkommen heißen. Fünf Stationen entlang der Hochalpenstraße laden zu Entdeckungsreisen durch Geschichte, Natur, Kultur und Wirtschaft der Region ein. Sie heißen Steg (Mautstation Hochgurgl, Nordtirol), Schmuggler (Timmelsbachbrücke, Nordtirol), Passmuseum (Nord/Südtirol), Fernrohr (Scheibkopf, Südtirol) und Granat (Moss im Passeier, Südtirol) und geben Einblick in die Flora und Fauna des Naturparks Texelgruppe, informieren über geologische Besonderheiten von Ötz- und Passeiertal und lassen Reisende mit den Schmugglern mitfiebern, die vor Jahrhunderten ihren Waren über die gletscherfreie Passhöhe schleppten.
Geöffnet ist die Timmelsjoch Hochalpenstraße je nach Witterung von Ende Mai/Anfang Juni bis in den Oktober hinein. Ob mit dem Motorrad, auf dem Rennrad oder mit dem PKW – erleben Sie auf der Timmelsjochstraße eine „Erfahrung“, die Sie nicht mehr vergessen werden.

Südtiroler Apfelfest

Der Südtiroler Apfel, neben dem Südtiroler Wein das wohl meist exportierte Südtiroler Produkt, ist eine rundum gute Sache. Von säuerlich-frisch bis mehlig-süß ist dieses vielgepriesene Vitaminwunder eine echte Köstlichkeit. Und darüber hinaus von einer schier grenzenlosen Vielseitigkeit. Ob frisch vom Baum, als Mus, im Apfelstrudel, in der Tarte, als Blütenhonig, Marmelade, getrocknet, im Apfelbrot oder als Beilage zum deftigen Bierfleisch, als Saft, zum Ziegenkäse oder im Salat – wo immer der Apfel landet, er schmeckt.
Ein Grund mehr, das hin und wieder zünftig zu feiern. Und wo sollte das besser möglich sein, als auf dem Apfelhochplateau Natz-Schabs nahe der Bischofsstadt Brixen und inmitten des an Kulturschätzen reichen Eisacktales.
Alles hier in den Feriendörfern Natz, Schabs, Raas, Aicha und Viumes steht ganz im Zeichen des Südtiroler Apfels. Apfelwege, Blütenwanderungen, Apfel-Verkostungen, viele traditionelle und noch mehr kreative Apfelrezepte, Erntefeste und Genussangebote. Höhepunkt des Apfeljahres ist die Apfelwoche, die alljährlich in der ersten Oktoberwoche stattfindet.
Das abwechslungsreiche Programm an Führungen, Vorträgen, Workshops wird im wahrsten Sinne des Wortes gekrönt vom Apfelfest und der Wahl der neuen Apfelkönigin.

Die Marteller Erdbeeren

„Wenn am Berg die Erdbeeren reifen, soll man nicht in die Ferne schweifen.“ So oder ähnlich sollte eigentlich eine Bauernregel lauten und auch, wenn es die so natürlich noch nicht wirklich gibt, so müsste man sie eigentlich erfinden, denn die Zeit, in der im Martelltal im Südtiroler Vinschgau die feinen, Vitamin-C-reichen, frechen Früchtchen reifen, sollte wirklich niemand verpassen. In diesen Tagen noch unscheinbar und gut versteckt in ihren wärmenden Umhüllungen, dauert es nicht mehr lang, bis in Europas bedeutendstem Anbaugebiet die Blütezeit der Erdbeeren beginnt. Das Fest der königlichen Früchte wird 2017 am 24. und 25. Juni zünftig gefeiert.
DSC_1479Und wenn auch dieses schöne Fest nur 2 Tage dauert, so ist das noch lang kein Grund zum traurig sein, dauert doch die Ernte der Bergerdbeeren, die in 900 Meter Meereshöhe schon Anfang Juni beginnt, bei jenen Beerenpflanzen, die in einer Höhe von 1.800 Metern wachsen bis Ende August/Anfang September. So steht allen Freunden dieser köstlich-gesunden Südtiroler Nascherei aus integriertem Anbau nicht nur eine schmackhafte, sondern auch eine lange Zeit des Genusses bevor.
Und wer von der Marteller Bergerdbeeren so gar nicht genug bekommen kann, der kann sie sogar erwandern. Auf dem 8 Kilometer langen Wanderweg im Tal, der in Trattla beginnt, wechseln sich Mitmach-Stationen zum Thema Erdbeeren und aussichtsreiche Ruhepunkte miteinander ab. Ein spannender rund 2-stündiger Rundweg für Groß und Klein, bei dem nur rund 170 Höhenmeter überwunden werden. Natürlich möchten wir auch ein Hotel im Vinschgau empfehlen!
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