Das Pfitscher Schartl bei den Spronser Seen

Auf dem Weg von der Fraktion Hochmuth, einem Ortsteil des Kultur- und Tourismus-historischen bedeutsamen Dorf Tirol, zur Scharte bei den Spronser Seen. Nach einer nur knapp 2-stündigen, teils sehr aussichtsreichen Wanderung vorbei am Steinegghof und dem Gasthaus Mutkopf erreicht man ein Joch, das Pfitscher Schartl in 2.132 m Meereshöhe.
Zahlreiche verstreut platzierte Schalensteine, aber auch Felszeichnungen, Keramikbruch und Mauerreste künden von der Bedeutung dieses Passüberganges schon in der ausgehenden Bronzezeit, wahrscheinlich als Kultstätte. Direkt am Wegesrand reihen sich die Schalensteine aneinander. Ganz verschiedene Figuren sind zusätzlich zu den üblichen kleinen Gruben in die imposanten Steine gerieben worden.
Wer Lust hat, die faszinierende, äußerst wasserreiche Naturlandschaft hier auf der Spronser Seenplatte intensiver kennen zu lernen, der wandert vom Pfitscher Schartl noch etwa 1 Stunde weiter, über die Pfitscher Lacke bis hin zur Oberkaseralm. Hier, wo wir heute zur Rast bei Almbutter, geräuchertem Speck und Apfelstrudel in die Oberkaseralm einkehren, machten die Menschen schon in der Mittelsteinzeit Rast. Ein Ort mit Geschichte und Zukunft. (Bildnachweis: Seilbahn Hochmuth)

 

Meraner Musikwochen: südtirol classic festival


1 Monat, 5 Schwerpunkte, 24 Konzerte – vom 23.08. bis zum 22.09.2016 steht Meran einmal mehr ganz im Zeichen der Musik. Internationale Künstler geben sich ein Stelldichein in der Kurstadt. Stimmungsvolle Locations mit atemberaubender Akustik wie der Kursaal,  der Pavillon des Fleurs, die Stadtpfarrkirche, der Thermenplatz, das Stadttheater, Schloss Tirol oder Schloss Schenna sind der passende Rahmen für hochkarätige Musikveranstaltungen. classic, barocco, colours of music, matinée classique, vox humana und soireen – das sind die diesjährigen Themenschwerpunkte der Meraner Musikwochen.

Dabei erleben Sie klassische Musik im Meraner Kultursaal ebenso wie Barockmusik von Bach, Händel und Vivaldi, erfreuen sich an farbenfrohem Gospel, Jazz und Tango, lassen sich von Kammermusik im Pavillon des Fleurs oder Vokalmusik inspirieren und genießen bei den emotionalen Soireen die stimmungsvolle Schlossatmosphäre. Auch nach 30 Jahren hat das Programm der Meraner Musikwochen nichts von seiner liebenswerten Frische verloren und überzeugt mit Vielfalt und Qualität.
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Die Vinschger Marille


Im Vinschgau, dem westlichsten Teil des Ferienlandes Südtirol, sind Apfel und Wein längst nicht die einzigen fruchtigen Schätze. Hier in den Tallagen des Etschtales und weiter hinauf bis in etwa 1.200 Meter Meereshöhe hat eine besonders schmackhafte und aromatisch duftende Aprikosenart ihre Heimat gefunden: die Vinschger Marille.
Auf einer Fläche von insgesamt knapp 80 Hektar pflegen rund 120 Obstbauern die recht anspruchsvollen Aprikosenbäume, die zur Blütezeit ein ebenso bezauberndes Bild abgeben wie kurz vor der Ernte.
Die sehr empfindlichen Früchte müssen nach der Ernte, die in den Monaten Juli und August erfolgt, rasch verzehrt oder weiterverarbeitet werden, da sie kaum lagerfähig sind. Ebenso wie die Erdbeeren des Martelltales hat es auch die Vinschger Marille bereits bis zur Schokoladenfüllung gebracht. Doch neben den Fruchtschokoladen sind natürlich vor allem die Marillenknödel, der hochprozentige Marillenschnaps, der Marillenstrudel und die Marillenmarmelade gefragt. Als Zentrum des Marillenanbaus im Vinschgau kann gut und gerne die kleine Ortschaft Laas bezeichnet werden, die darüber hinaus auch für den Abbau eines anderen, eines weißen Goldes, dem Marmor, bekannt ist. Schon allein die Farbkombination – intensiv orangenfarbene Marillen vor dem Hintergrund des weiß strahlenden Marmors – lässt erahnen, wie es zu dem heute sehr beliebten Laaser Kulturfest marmor&marille gekommen ist, das alljährlich mitten in der Erntezeit der Vinschger Marille, meist am ersten Wochenende im August, stattfindet.
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Vinschgau: Marmor & Marillen


(Bild: Lasser Marmor; Frieder Blickle)
Der Vinschgau, weithin bekannt für seine Marillen und Äpfel, die Schokolade und die Edelbrände, hat zu all den wohlschmeckenden Genüssen, die unseren Gaumen verwöhnen, auch noch einige ganz handfeste Spezialitäten zu bieten. Handfest im wahrsten Sinne des Wortes ist zum Beispiel der hochwertige Marmor, der seit Generationen im Inneren des Nörderberges, einem Teil des langgezogenen Ortlermassivs, abgebaut wird.

Der Abbau der großen Marmorvorkommen inmitten des Naturparks  Stilfserjoch wird mit Rücksicht auf die sensible Beschaffenheit der Region mit äußerster Sorgfalt und beinahe ausschließlich unter Tage betrieben. Der Laaser Marmor ist zum einen höchst witterungsbeständig und resistent bis hin zur Unempfindlichkeit gegen Frost und Streusalze. Rein weiß, mit blauen und rötlichen Einschlüssen oder gar mit feinen Goldadern durchzogen ist der Marmor zum anderen aber auch ein äußerst ästhetisches Gestaltungsmittel. Skulpturen, Fliesen, Treppen, Kamineinfassungen, ja ganze Bäder entstehen aus dem weißen Gold des Vinschgau. Grenzen gibt es kaum. Der Weg des Laaser Marmors führte von den Meilensteinen entlang der Via Claudia Augusta über die Pestsäule in Wien und das Schiller-Denkmal in Dresden bis hin zu den Hochhäusern New Yorks.
Eine weite Reise, die hier zwischen dem Laasertal und dem Martelltal ihren Ursprung hat. Gefeiert wird dieses ganz spezielle Südtiroler Produkt selbstverständlich auch: marmor & marillen heißt der große Markt mit buntem Rahmenprogramm, der alljährlich am ersten Wochenende im August gleich zwei der für den Vinschgau so bedeutenden Produkte zünftig hochleben lässt. Die Steinmetz- und Bildhauerschule und die Internationale Marmorwerkstatt tragen ein Übriges zum Bekanntheitsgrad des Laaser Marmors bei. Und nicht zuletzt haben vor einigen Jahren nun auch die Hersteller von Pflegeprodukten den Marmor aus dem Vinschgau für sich entdeckt. Und so gibt es neben feinstem Marmorpeeling zur schonenden Hautpflege gleich eine ganze Pflegeserie mit dem edlen Gestein. Programm Marmor & Marillen: www.marmor&marillen.com

 

 

Meraner Genusswerkstatt


Südtirols Küche ist auf neuen Wegen. Restaurants laden zu Kochkursen, Genussevents und Kochen auf der Alm ein. Ausgehender Gedanke  sind die feinen Rezepte der Südtiroler Küche, welche einen besonderen Kulturkreis repräsentieren. Wenn auf diese alpinen Feinheiten, mediterrane Zutaten treffen, dann wird jeder Gourmet, oder sagen wir so, Menschen, welche vom guten Essen etwas verstehen, neugierig.

Möglicherweise haben sich die Macher der Meraner Genusswerkstatt diese Begehrlichkeit zugrunde gelegt und möchten jetzt, dem Ganzen zu einem neuen geschmacklichen Erscheinungsbild verhelfen.
Dabei werden alle Facetten des guten Geschmackes vorzüglich ausgereizt und in Zielgruppen definiert. Einerseits sind es die „Werkstätten zum Genießen“, welche ganzjährig alpin-mediterrane Kreationen in den Gastronomiebetrieben von der Alm bis zum Gourmetrestaurant servieren. Anderseits kommen all jene auf voll auf ihre Kosten, welche sich in den „Werkstätten zum Mitmachen“ kochend beweisen möchten und ihr geschicktes Händchen, ähnlich wie in der „Küchenschlacht“, selbst anlegen möchten.
Wichtig für alle Südtiroler Gourmets und darüber hinaus, ist der Umstand, dass alle Rezepte online stehen und demnach zuhause nachgekocht werden können. Die mitmachenden Betriebe verteilen sich auf das gesamte Meraner Land, bis ins Schnalstal: Schenna, Passeiertal, Hafling, Vöran, Meran 2000, Marling, Meran, Partschins. Informationen unter: www.genusswerkstatt.it, Tel. 0473 200443
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