Wildkräutertage in Lana und Umgebung


Kaum das die Blütenfesttage in Lana und Umgebung vorüber sind, steht schon die nächste Veranstaltungsreihe vor der Tür: Bei den Wildkräutertagen dreht sich alles um die gesunden Gaben der Natur, die hier in Lana und Umgebung seit Jahrhunderten wertvoller Teil der Bauernküche sind.
Doch welche Schätze auf den heimischen Wiesen gedeihen, wäre beinahe in Vergessenheit geraten. Ein Grund mehr, bei den Wildkräutertagen des Burggrafenamtes Köstliches aus Wildgemüse und Wildkräutern zu probieren und sich von den Köchen in die Geheimnisse der Südtiroler Küche einweihen zu lassen.
Bekömmlich und direkt von den Bauern vor Ort angebaut, schmecken die Gerichte aus dem Kräutergarten gleich noch einmal so gut, wenn man weiß, wie wertvoll und gesund die ausschließlich heimischen Kräuter und Gemüsesorten sind.
Bereits am 9. April – anlässlich der Bäuerlichen Genussmeile im Rahmen der Blütenfesttage in Lana – steht die Südtiroler Bauernküche im Mittelpunkt des Geschehens und vom 27. April bis zum 15. Mai wird dieser Themenschwerpunkt in Lana mit verschiedenen attraktiven Programmpunkten in den Mittelpunkt gerückt. Hotel in Lana
(Fotonachweis: lana.info)

 

 

 

Das Brixner Pharmaziemuseum


Brixen: Von alten Tränken und neuen Erkenntnissen: Über 400 Jahre Pharmaziegeschichte, gesammelt von privater Hand, aus Leidenschaft und Interesse zusammengetragen vom Apothekerehepaar Elisabeth und Oswald Peer. Hier, in der Altstadtapotheke in der Brixner Adlerbrückengasse, finden Sie heute nicht nur fachkundige Beratung und die modernen Medikamente gegen Ihre Leiden, sondern im 1 Stock des Denkmalgeschützten Stadthauses auch jede Menge Wissen rund um die Geschichte des Apothekenwesens und der Medikation. Pharmazeutisches Gerät, uralte Rezepturen, Flaschen, Gläser und Tinkturen geben einen kleinen Einblick in eine faszinierende Welt aus Mythos und moderner Medizin.
Ergänzt wird dieses besondere Südtiroler Museum durch eine außergewöhnliche Fachbibliothek und eine holzgetäfelte, historische Bürgerstube, die den Besucher eintauchen lässt in das Leben der Generationen von Apotheker, die sich von alters her dem Wohlbefinden der Menschen widmen. Die bedachte Auswahl der Objekte spiegelt die Leidenschaft der Apothekerfamilie Peer wieder und die hochmodernen Präsentationstechniken erzeugen eine ganz besondere Atmosphäre, die von den Schwingungen lebt, die die Spannungen zwischen Alt und Neu, zwischen Vergangenheit und Zukunft, erzeugen.
Geöffnet ganzjährig dienstags und mittwochs von 14-18 Uhr und samstags von 11-16 Uhr, im Juli und August montags, donnerstags und freitags von 14-18 Uhr. Unbedingt sehenswert. Auch in Verbindung mit einem Stadtrundgang Brixen durch die kleinen und großen Brixner Lauben.
Pension Südtirol

 

 

Frühling am Latschander Waalweg


Sonnig und niederschlagsarm ist der Vinschgau eine beliebte Urlaubsregion, dass er dereinst die Kornkammer Südtirols wurde und heute ein ertragreiches Obstanbaugebiet ist, verdankt dieser wunderbare Landstrich einer Besonderheit: seinen Waalen.
Die teils Jahrhunderte alten Wasserkanäle, die oft unter beschwerlichen Bedingungen angelegt wurden, sorgten dafür, dass stets ausreichend Wasser für die Landwirtschaft zur Verfügung stand. Einer dieser Waale – und einer der wenigen, der bis heute betrieben wird, ist der 1873 erbaute Latschanderwaal, der 8 Kilometer lange Waalweg von Schloss Kastelbell bis zum Ortseingang von Latsch.
Wenn der Frühling erwacht, dann erwacht auch der Waal. Von April bis September führt er Wasser und wird von einem Waaler betreut. Ein Stück lebendige Landwirtschaftsgeschichte. Mit der Wegnummer 3 markiert führt der gut gesicherte Waalweg, der auch für ungeübte Wanderer sehr gut geeignet ist, ganz entspannt durch die für den Vinschgau so typischen, sonnig-warmen Laubwälder, vorbei an Obstwiesen und Weinbergen bis zum Kreisverkehr am Ortseingang von Latsch. In der Latschander-Schlucht ist der Waalweg sogar direkt in die Felsen gehauen. Ein sanftes, genussvolles Wandererlebnis, dass viele weitere Möglichkeiten bietet. So können Wanderlustige bis nach Goldrain weiterziehen, mit der Seilbahn in das 1.740 Meter hoch gelegene Feriendörfchen St. Martin im Kofel hinauf fahren, um dort aussichtreiche Wanderungen zu unternehmen. Für all jene, die die Waalwegwanderung in Latsch beenden möchten, geht es bequem und fröhlich mit der Vinschger Bahn zurück nach Kastelbell. Unsere Hotelempfehlung!

 

Die Ultner Lammwochen


Ausgedehnte, sonnige Wiesen und Weiden in teils steiler Hanglage, durchzogen von fröhlich sprudelnden Bächen und umgeben von schattigen Hainen – das langgezogene Ultental, das von Lana aus in die unvergleichliche Bergwelt des Stilfser Joch Nationalparks abzweigt, bietet ideale Bedingungen für die Schafzucht.
Und so ist Ulten seit geraumer Zeit nicht nur für seine hochwertigen Produkte aus Schafwolle und Filz bekannt, sondern auch für seine feinen Fleischgerichte. Der eigens gegründete Ultner Schafzuchtverein kümmert sich um die artgerechte Haltung der Herden in einer intakten, ursprünglichen Naturlandschaft und in der lokalen Metzgerei von Egon Gruber wird das zarte, wohlschmeckende Fleisch der Schafe und Lämmer rasch und unter Einhaltung strengster Reinheitskriterien weiterverarbeitet. Von Mitte September bis Anfang Oktober dreht sich dann in den Dörfern und Gastbetrieben des Tales alles um das Schaf. Die Festwochen, die 2016 bereits zum 18. Mal stattfinden, beginnen Mitte September allerorts mit dem Schafabtrieb. Wanderungen, Kurse, offene Werkstätten, Hofbesichtigungen und Ausstellungen runden das Programm ab. Sieben Gastbetriebe vom Restaurant Weisses Rössl in St. Pankraz bis hinauf zur 2.036 m hoch gelegenen Fiechtalm servieren während der Ultner Lammwochen raffiniert-köstliche Lammgerichte. Probieren Sie es aus.

 

Lanas Bäuerliche Genussmeile


Als ein Bauernmarkt der Extraklasse ist die Bäuerliche Genussmeile in Oberlana in diesem Jahr bereits zum 9. Mal einer der unbestrittenen Höhepunkte der alljährlich stattfindenden Blütenfesttage, die die Fußgängerzone von Lana in ein frühlingshaft-fröhliches Farbenmeer verwandeln.
Zauberhaft und bezaubernd zugleich sind die liebevollen Dekorationen, die die mehr als 40 Stände heimischer Bauern schmücken. Hier bieten die Südtiroler Landwirte am 09. April 2016 schon ab 8.30 Uhr das Beste, was dieser mediterran-alpine Landstrich zu bieten hat. Vom aromatischen Honig, über würzige Kräuter und herzhaft geräucherten Südtiroler Speck bis hin zu Milchprodukten, Schnaps, Wein und natürlich dem weithin bekannten Südtiroler Apfel können Sie entlang der Bäuerlichen Genussmeile verkosten, was Ihr Herz begehrt.
Genuss- und Gastronomie-Stände reihen sich wie Perlen an einer Kette aneinander, überall duftet es köstlich. Vom Show-Cooking mit Meisterköchen bis zur Hüpfburg für die Allerkleinsten ist natürlich auch in 2016 wieder ein buntes Rahmenprogramm geplant.
Hotel in Lana

 

 

Südtirols Städte – Von West nach Ost


Bereist man Südtirol von West nach Ost, so markiert eine ganz besondere Stadt den Beginn der Reise: Das vollständig von einer intakten Stadtmauer umgebene Glurns ist die kleinste Stadt des Alpenlandes und zählt bis heute nicht einmal 900 Einwohner. Hinter seinen größeren Kollegen braucht sich das Städtchen im Dreiländereck zwischen Italien, Österreich und der Schweiz aber keinesfalls zu verstecken, blickt es doch auf eine lange Geschichte als Verkehrs- und Handelszentrum zurück und hat inzwischen als einzige Stadt im Vinschgau und schließlich auch als Tourismusort einigen Stellenwert erlangt.
Weiter westlich erwartet die um Vieles größere Kur-und Sissistadt Meran ihre Besucher mit den Thermen, den botanischen Gärten von Schloss Trauttmansdorff, in dem einst auch Kaiserin Sissi residierte, mit dem Villenviertel Obermais und den zahlreichen Promenaden entlang der Passer, mit Schlössern, Museen und Ansitzen, aber auch mit zahlreichen Geschäften und dem imposanten Kurhaus. Die östlichste der Städte Südtirols aber ist Bruneck im Pustertal. Das Wintersportzentrum am Fuße des Kronplatz ist auch im Sommer jederzeit eine Reise wert. Vor allem Schloss Bruneck, die bischöfliche Burg und die Altstadt halten so manche Überraschung bereit.

Südtirols Städte – Von Nord nach Süd


Durchquert man Südtirol von Nord nach Süd wie es schon vor Jahrhunderten die Handelsreisenden auf ihrem Weg in die italienischen Handelsstädte taten, so ist die erste der 8 Südtiroler Städte, die man erreicht, das mittelalterlich-elegante Sterzing. Deutlich spürt der Gast bei seinem Bummel durch die Stadtgasse zum markanten Zwölferturm den Einfluss der Fugger und anderer altadliger Familien. Herrschaftliche Bürgerhäuser – vielfach auf das 15. Jahrhundert zurückgehend – verraten, dass Sterzing nicht nur durch den Handel, sondern auch durch den Silberbergbau zu Wohlstand kam.
Knapp 50 Kilometer weiter im Süden, am Fuße der Plose, liegt die Bischofstadt Brixen. Zeugnis ihrer Bedeutung legen die Hofburg, der Dom und das Priesterseminar ab. Bis heute ist die Stadt mit Kloster Neustift und der Pädagogischen Fakultät der Universität Bozen ein wichtiges Bildungszentrum in Südtirol.
Noch weiter südlich im Eisacktal – weithin erkennbar an seinem Wahrzeichen Kloster Säben, das hoch über der Stadt auf einer Felsnadel thront – liegt Klausen. Die malerische Altstadt zog im Lauf der Jahrhunderte das Interesse von mehr als 250 Künstlern, vor allem Malern, Bildhauern, Kupferstechern, Schnitzern und Literaten auf sich. Dem Lauf des Eisacks folgend erreicht der Reisende von Klausen kommend Bozen, die Landeshauptstadt Südtirols. Vom Weinbaugebiet St. Magdalena über den farbenfrohen Obstmarkt und die Laubengasse mit ihren Geschäften, Bars und Cafés hin zum Waltherplatz, vom Stadttheater über das Forschungsinstitut Eurac zurück zum Archäologiemuseum mit der Ötzi-Ausstellung und weiter zur Talferpromenade, dem beliebten Spazierweg entlang des Flusses, an dessen Ende Schloss Runkelstein, Südtirols Bilderburg, liegt – Bozen vereint Handel und Forschung, italienisches und deutsches Lebensgefühl, Kultur und Genuss gekonnt miteinander.
Die südlichste Stadt Südtirols ist Leifers, 10 Kilometer unterhalb von Bozen im Tal der Etsch gelegen. Das Stadtrecht erhielt Leifers erst 1985 und ist somit die Jüngste der 8 Südtiroler Städte.